III. Jabn . Jahrg. Gönen Adelaide t der er bereits brach die ganze ſeſaal auf. Prinz ihr ſeine e des Hofpoeten lian umſehend, dachſen an der⸗
Kopfe? Sind 1 Dieſe, dieſe, tziger Himmel, nd?“ ſo rief en trwarteten Ant⸗ tter fühlte.
reck in die Erde der Marquisd n ſchon einmal erſetzen ſah. inden bedeckend
di. Die Geſtal Dutzend Leut ehen.
Stimmung
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ben hatte, das
— huld des gebrodhe wird: wenn zwi rſuchten, in ihra aß ihre Verbindung iſt es dann nicht uerſt begrelft grigen iſt dus elegt,
Wer abett ſchreckenvolle Gelt mit Grauen
Nr. 44.] gedichte von Friedrich Egg.
Kurze Liebe.
So ſchön und reizend, wie ich nie Ein Weib ſah, biſt Du mir erſchienen; Ich liebte Dich, Du weißt es wie, Und Liebe ſprach aus Deinen Mienen.
Der Sommer ſchwand, das Laub ward falb, Und unſre Liebe ging zu Ende;
Mein warmes Herz, es weiß weshalb,— Die Lieb' hat ihre Sonnenwende.
Beſtattung.
Da ſteht vor mir das off'ne Grab Von meinen Herzensfreuden,
Sie ſtarben in der Blüthe ab, Noch lächelnd im Verſcheiden.
Weil ſie einmal geſtorben ſind, So will ich ſie beſtatten,
Und meine Seufzer klagen lind Um die geliebten Schatten.
Doch, wie ſie klagen, mahnet leis Mit lieblich ſanftem Wehen
Der Hoffnung immergrünes Reis Mich an ein Auferſtehen!
Dritte folge.
Abſchied von der Sevillanerin.
Ich bin ſo ſtill in mich gekehrt, Weil ich von Dir mich wende; War wohl der ſchöne Anfang werth Solch frühes, trübes Ende?
Wie ſpricht der jungen Liebe Hohn Die Welt mit Hinderniſſen,
Wenn ſich im Anbeginne ſchon Zwei Herzen trennen müſſen!
Rückblick.
Dämmerbleiche, ſchattenreiche Düſtere Vergangenheit,
Heiße Thränen, volles Sehnen
Dir mein Herz mit Wehmuth weiht!
Glück am Morgen, Abends Sorgen Und die immer wache Reu',
Wird das Leben ſpäter eben
Nur ein traurig Einerlei.
Rothe Wangen ſind vergangen, Friſche Augen ſind getrübt, Und, verlaſſen, kann nicht faſſen Mehr mein Herz, daß es geliebt!
Wehmuthsbilder ſtimmen milder Mein verwirrtes, trübes Herz, Und die ganzen Diſſonanzen Löſ't ein tiefer, wahrer Schmerz.
Mrs. Robinſon aber war eine Frau, die ſich in der Literatur einen Namen erworben.“
Die von uns ſo oft erwähnten Schriften Ik. Marvel's ſind als Schlußpointe des Romanes benutzt, und die Art von Liebes⸗
erklärung, welche die Verfaſſerin dem Autor der„Träumereien“
dumit macht, zeigen es, daß es ihm mit ſeinem„Junggeſellen⸗ thum“ in dieſen Büchern durchaus nicht ſo ernſt geweſen ſein
muß, als es einem wahren und richtigen Junggeſellen ſein ſollte.
R. G. ——
Literatur.
British modern theatre. With a German translation
opposite the original texte and explicatory notes. By Henry
Herman.— Vol. 1: Bubbles of the day. A comedy in
Rre acts by Douglas Jerrold.— A rized ition.— riu iale düae⸗ 1896 uthorized edition Nach Shakespeare bis auf den heutigen Tag ſind nur wenige Stücke von der engliſchen Bühne auf 33 decndengegangen, zemal wenn wir die enorme Zabl der franzöſiſchen Ueberſetzungen drmit in Vergleich ſetzen. Nach dem verhältnißmäßig Wenigen bas uns bekannt geworden, liegt der Grund davon einerſeits in eigliſchen Dramatiker nicht ſowohl in der geſammten 8 ganzen Bau des Stückes, ſondern vielmehr im draſtiſchen De⸗ Lil, in hervorſpringenden Scenen und Figuren den Hauptwerth ſuchen, und andrerſeits in der nicht weniger an den großen ichter erinnernden Willkühr der Phantaſie, die frei und rückſichts⸗ us mit den Verhältniſſen der Wirklichkeit ſchaltet. Beide Punkte
er noch immer an Shakespeare ſich anſchließenden Manier der Handlung,
haben auch auf die hier in Deutſchland veröffentlichten„Seifen⸗ blaſen unſrer Zeit“ Bezug. Die Fabel des Stückes iſt nicht brillant und die nonchalante Manier, in der hier mit den geſelligen Zuſtänden umgegangen wird, würde bei uns ans Poſſenhafte grenzen; dafür aber iſt der Dialog brillant und ein halb Dutzend halb karikirter Figuren iſt im höchſten Grade pikant und ergötzlich gezeichnet. Der politiſche, literariſche, induſtrielle und pecuniäre Schwindelgeiſt unſerer Zeit werden in koſtbaren Pointen gegeißelt. Die Ueberſetzung iſt ebenſowohl höchſt getreu, als auch leicht und geiſtig durchgearbeitet, ſo daß ſie unmittelbar bühnenfähig wäre.
Unterhaltende Belehrungen zur Förderung allgemei⸗ ner Bildung. Siebenundzwanzigſtes Bändchen: Goethe. Eine biographiſche Schilderung von Robert Prutz.— Leipzig, F. A. Brockhaus, 1856.
Wenn Prutz etwas über Goethe geſchrieben, wird mancher Verehrer von beiden danach greifen. Auch wir legten das Buch mit Vergnügen aus der Hand, nachdem wir es geleſen hatten⸗ Viel Neues iſt nicht geſagt, aber auch eine Recapitulation des Alten iſt ſchon des Stoffes wegen nicht ohne Intereſſe. Die Einleitung ſtellt uns Goethe's Bedeutung in einem philoſophiſch⸗dogmatiſchen Programm dar; in den übrigen Capiteln kommen dann die hiſto⸗ riſchen Thatſachen, die ſich zum großen Theil nach Inhalt und Darſtellung an„Wahrheit und Dichtung“ anlehnen. gänzung zu dieſer Selbſtbiographie ſind einige Thatſachen gegeben, die unſern Leſern vielleicht ſchon bekannt ſind, z. B. daß das be⸗ rühmte Gretchen Kellnerin geweſen ſein ſoll im Bierhaus Zum Puppenſchenkelchen oder in dem auf dem Wege nach Offenbach belegenen Gaſthauſe Zur Roſe; ferner daß er 1765 in Leipzig
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Als Er⸗


