Jahrgang 
27-52 (1856)
Seite
642
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642 Noveſlen⸗ eitung.[II. Jahrg. N. 4. ALBTUIN 3 e Amara George. V Das ſüße Wort. Dies Wenige ſämmtlich, 3 4 Dies viele Wenige, Ich ſchmiegte mich ans Herze dir Es macht, ſummir' ich's, In trauter Ruh; Am Ende viel. Dein pochend Herz, es ſprach zu mir: Nur du, nur du! h hörete ſo ſüßem Wort Nleine Leiden Mit Wonne zu;. Heiligen und großen Schmerzen Und immer hör ich fort und fort: Wird mein Herz ſich nie verſagen; Nur du, nur du! Ferne halte nur ein Gott ihm Die gemeinen Erdenplagen! 2 6 Was erhab'ne Mächte ſenden, An ein Rind.. Träglich iſt mir's und vertraut; 0 Jene nur ſind das Verhaßte, d Schau ich hinein ins Auge dir, Feindliche, wovor mir graut. nomm Du liebes, ſüßes Kind äber Wär' ich ſo ruhig, wünſch' ich mir, Heil den Helden, die ihr Leben I vore Wie dieſe Blicke ſind! Schließen auf dem Bett der Ehren; 1 K . Ihnen Heil, die in den Flammen onne nad drück ich kune han e Kuß Sich als Märtyrer bewähren! binre Auf deinen rothen Mund- Welch ein Segen in dem Leide, viel n Wär' ich ſo friſch, das iſt mein Wunſch, Welche Luſt in letzter Noth, Hn Wie dieſer ſo geſund. Wenn ein Opfer für's Geliebte u , 2 ſre ſer Tod! attge Und ſtreichel' ich mit leichter Hand Unſre Qual und unſer Tod!. ſ 5 Dein Haar, wie Seide weich. Doch wie ſelten iſt's geſtattet, ſ Wär' ich an Weiche, wünſch ich dann, Schön zu leiden, ſchön zu enden, nlſſes Noch dieſem Haare gleich! Aufzufahren in den Himmel, Iih ſat g in den Händen! feAuge Haar g Siegespalmen in den Händen! ſelan 1 Wis Auge, Baat und Mund ſo iſt Wie zermalmend, all' ſein armes, ſict Auch noch dein Herz, mein Kind; h wpſeyn Se cht d 1 O daß es ſo zu aller Friſt 8 3* Dunkeles, verlornes Sein Giſh Verbleibe ſtill und lind*. Kinzuovfeen einer langen, 1 d 1 .. Würdeloſen Lebenspein! dem Ich lege betend meine Hand 2 nicht Auf dein geliebtes Haupt; 4 1 dar Vielleicht erfleh' ich dir das Glück, Ein Eſel, der Flöte ſpielk. vert Das mir mein Gott geraubt.(Spaniſch.) theil Aufgefunden hab'ich, ſagt 3 Weder lang noch ſchwer, 1 1 Es macht am Ende viel. Eine hübſche Fabel daß (Aus dem Franzöſiſchen.) So von ungefähr. 4 deut 6 Ibr gratulirt mir. Neulſcheauf der Aue 2 uit Zu meinem Bräutchen Trabt ein Eſe her; Ula Ein wenig kühl! Ein Flöte fand er 1af. Seht, liebe Leutchen, 4 So von ungefähr;. 1 Es bringt mein Bräutchen ider nir l ückte ſich danieder Mir Manche B 3. 11 Mi doch ſe Manches⸗ Schnaubte hin und her, ihrel as nicht ſo übe V Töne gab die Floͤte V 1 G Vf. go 7 mus Zum Ruhepfühl. So von ungefahr. Als zum Exempel: ahr talen Ein wenig Jugend, Nie geworden war ihm ſo fri Ein wenig Schönheit, Irgend ein Belehr; 5 wiß Ein wenig Tugend, Seine Kunſt, ſie kam ihm dari Ein wenig Frohſinn, So von ungefähr. rit Ein wenig Neigung, Ein wenig Wohlſtand Solcher Eſel gibt es mir 's iſt ein Aſyl! Auf der Erde mehr. Ein wenig Einſicht, Schön gelingt es Manchem Ein wenig Bildung, So von ungefähr. ni Geiſt und Gefühl. Mii hat Blüten der Nacht. Lieder und Dichtungen von Amara Gcoig. Eingeführt durch Alexander Kaufmann. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1856. lich 1 . A 1 1 1 8 2. g 1 4 4