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1 4. 8 j Sie bürgen für die Echtheit?“ r Schutzgeiſt.„Uud Sie bürgen 4 De Sch 59 ſt„Ich würde es nicht wagen, Ew. Herrlichkeit einen RNodell falſchen Rembrandt zu empfehlen, da ich weiß, daß ich mit Dwelle⸗ einem feinen Kenner zu thun habe. Außerdem bitte ich, * 1 prüfen Sie dieſe Briefe, ſie werden Ihnen darthun, wie
ich in den Beſitz dieſer werthvollen Kunſtgegenſtände ge⸗
In einer der Straßen der City von London ſah man Dieſe holländiſche Bäuerin, das Portrait der
im Herbſte des Jahres 1847 ein junges Mädchen, das ſich langt bin. 2 emſig durch das Volksgewühl arbeitete, um ſo raſch als Frau des Künſtlers, iſt eins der werthvollſten und geſuch⸗ mmoöglich den beſchwerlichen Weg fortzuſetzen. Es war um teſten Bilder.“ MNiittag eines jener klaren Herbſttage, die man in der bri⸗ Der Käufer, ein junger elegant gekleideter Mann von Die bleiche Sonne vier⸗ bis fünfundzwanzig Jahren, überließ ſich noch einmal
tiſchen Hauptſtadt nur ſelten ſieht. ein kalter, faſt ſchneidender der Betrachtung der Oelgemälde. Jetzt wandte ſich der
Wind durchſtrich die Straßen. Die ärmliche, aber an⸗ Bilderhändler zu dem jungen Mädchen.
ſtändige Kleidung des jungen Mädchens war wenig geeignet,„Was gibt's?“ fragte er kalt und ohne auf den be⸗
Schutz gegen den unfreundlichen Gaſt zu gewähren. Das ſcheidenen Gruß des Kindes zu danken. Kleid beſtand aus dünnem verſchoſſenen Kattun von unge⸗„Lieber Herr, ich habe Ihnen einige wiſſer Farbe; das kleine leichte Tuch von grauer Wolle anzubieten.“ vedeckte nur ſpärlich den jugendlichen Oberkörper. Weder Dieſe Antwort ward mit zitternder Stimme und in eein Hut noch eine Mütze bekleidete den Kopf, der dafür einem Dialekte gegeben, der verrieth, daß das Mädchen
aober mit einem glänzenden kaſtanienbraunen Haare ge⸗ keine Engländerin war. Der Bilderhändler mochte ſich
ſchmückt war. Das zarte Geſicht des kaum achtzehnjährigen durch dieſen Umſtand bewogen fühlen, auf das vorgeſchla⸗ Miaiͤdchens war mehr von einer innern Aufregung geröthet, gene Geſchäft einzugehen. Die ſcharfen Blicke ſeiner kleinen als von der anſtrengenden Arbeit des raſchen Fortkommens Augen hefteten ſich auf das Mädchen, das vor Angſt am durch das Volksgewühl. Mit einer ſichtlichen Angſt drückte ganzen Körper zitterte. Dann fragte er:
hatte nicht viel Kraft mehr,
Blätter zum Kaufe
1..:2: 2... ſſie eine ſchwarze Ledermappe feſt an ſich, die ſie unter dem„Biſt Du eine Ausländerin?“ ggrauen Tuche trug. Es ſchien, als ob dieſe Mappe einen„Ja, mein Herr. Ich bin eine Deutſche.“ e erng ner neb z0 P Jo) 3 e Scqatz enthielte, den ſie in dem Gedränge zu verlieren„Eine Deutſche!“ ſagte der Kaufmann in einem Tone 5) ge 3 ſch g f 8 fürchtete. der andeutete, daß er etwas Andres erwartet hatte.„Nun,
Vor dem Schaufenſter eines Bilderladens blieb ſie ſo zeige mir Deine Bilder.“ ſſttehen. Nachdem ſie einen Augenblick die Kupferſtiche und In dem Augenblicke, als das arme Kind die Mappe Oelgemälde betrachtet, mehr um ſich zu erholen als ihre öffnen wollte, fragte der Kunſthändler:„Wer hat die Neugierde zu befriedigen, öffnete ſie zitternd die kleine Bilder gemalt, die Du mir anbieteſt?“ Glasthür und trat in den Laden. Es war nicht zu ver⸗ Eine glühende Röthe überzog das liebliche Geſicht der kennen, daß ſie mit einer Art verzweiflungsvollem Muthe Verkäuferin, und es ſchien ihr der Muth zu fehlen, dieſe die Schwelle des mit Kunſtgegenſtänden angefüllten Raumes Frage zu beantworten. 95 überſchritt. Ihr Herz klopfte raſch und heftig, und die„Nun?“ wiederholte der hagere Mann mit einer wahren Mappe zitterte in ihrem Arme. Inquiſitormiene, als ob er Verdacht ſchöpfte. Der Bilderhändler, ein langer hagerer Menſch von Der kleinen zitternden Hand des Mädchens entſank faſt eueecht dreißig Jahren undait kalten, faſt ausdrucks⸗ die Mappe, als ſie mit großer Anſtrengung flüſterte: en Zügen war mit unenen Manne beſchäftigt, der„Zwei Blätter ſind von der Hand meines verſtorbenen 7 ufend vor zwei kleinen Oelgemälden ſtand, die der Ver⸗ Vaters gefertigt, die andern——“ ufer für Originale von Rembrandt ausgab. In dem Sie ſtockte, als ob es ihr unmöglich wäre, den Satz
genblicke, als das junge Mädchen eintrat, ſchien der V zu vollenden. ufer einen Entſchluß feſtgeſtellt zu haben.„Von wem ſind die andern Blätter?“ fragte der Kunſt⸗
„Nennen Sie mir den Preis,“ ſagte er. händler, deſſen beſondere Aufmerkſamkeit das Betragen „Jedes der Stücke koſtet hundert Guineen,“ antwortete des Mädchens zu erregen ſchien.— Bilderhändler, ohne ſich um das junge Mädchen zu„Von mirſ“ war die gehauchte Antwort. mern, das ſchüchtern neben der Thür ſtehen ge⸗ en war. 8
länders.—
Ein ſpöttiſches Lächeln umſpielte die Lippen des Eng⸗


