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ewige Sympathie der Herzen!— Denn daß Ihr Bild,
ſo ſehr ich anch den Reizen deſſelben Gerechtigkeit wi⸗ derfahren laſſe, daß ein todtes Bild ſolche Wirkung hervorbringen koͤnnte; daß die Zeilen, Ihre zwei Zei⸗ len nachher es erklaͤren ſollten, daß die Prinzeſſin ſeit⸗ dem nichts als dieſe leſen will, und die Lektuͤre ſo oft wiederholt, daß mir ganz bange werden moͤchte, ſo etwas wird mir Niemand weiß machen!— Je ſchmei⸗ chelhafter aber Ihnen die Aufnahme des Bleiſtiftsbil⸗ lets ſeyn muß, deſto ſtaͤrker duͤrfte Ihre Verpflichtung werden, alles aufzubieten, um meiner Gebieterin ein laͤnger dauerndes Vergnuͤgen dieſer Art zu verſchaffen. Als Heliodora vorhin einen ganzen Arm voll Buͤcher, die ich ihr zuſtellte, eines nach dem andern von ſich wieß, da äußerte ſie, daß Niemand als Sie jemals ein Buch wieder ſchreiben wuͤrde, das ihr angenehm ſeyn könne. Wie wäre es, Herr Maſſenberg, wenn Sie darauf daͤchten? Die jetzige Zwiſchenzeit ſcheint mir recht geſchickt dazu. Der Gedanke, die Stunden, wel⸗ che Sie noch nicht in Geſellſchaft der Liebenswuͤrdigſten zubringen koͤnnen, wenigſtens fuͤr ſie zu verleben, muß er nicht die Stelle der kraͤftigſten Begeiſterung
übernehmen? Und leider! habe ich das hinzuzufuͤgen,
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