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unfehlbar, rief ich erſchrocken, unfehlbar gles fuͤr mich verloren.
Gewonnen vielmehr! fuhr ſie bald darauf fort. Ach, was koſtete es meiner Gnaͤdigſten, ſich von dem Bllde zu trennen. Gleichwohl mußte es geſchehen, wegen meines Vorgebens, es dem Maler nur abge⸗ borgt zu haben. Das Bild hat den ſeltſamſten Ein⸗ druck hervorgebracht. Kaum daß die Prinzeſſin es be⸗ trachtete, ſo verſteinerten ſich ihre Zuͤge voͤlig, um bald darauf in das heiterſte, glaͤnzendſte Leben uͤberzu⸗ gehen. Ihr Gluͤck iſt gemacht, Herr Maſſenberg. Sie haben jetzt nichts zu thun, als der Prinzeſſin das Bild in einem umſchlage zuzuſchicken, welcher ihr ſagt, daß es fuͤr ihre Haͤnde beſtimmt ſey.
Ich fragte, ob Linchen das fuͤr ſo leicht halte, nach⸗ dem ſie eine ganze Menge ungeſchickter Briefe von mir geſehen habe?
Kinderleicht! Heliodorens Stimmung fuͤr Sie iſt anjetzt ſo, daß Sie blos Worte, kaum einen Sinn brauchen, um ihr für den erſten Briefſteller in der


