Heft 
(1820) 3
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ergriffen. Indeſſen, wie geſagt, ewig Schade war's

Mein Portraͤt.

Ewig Schade! rief Linchen, als ich am folgenden Morgen in dem bewußten Garten auf ſie zuging, geſtern haben Sie viel verſaͤumt. Der verwuͤnſchte Trunkenbold! Ich weiß alles vom Aufſeher; auch ha⸗ ben Sie, unter dieſen Umſtänden, die kluͤgſte Parthie

Den ganzen Tag bis in die Nacht ſind wir im park geweſen. Die Schoͤnheit des letztern hatte die Prin⸗ zeſſin ſo gefuͤhlvoll, ſo weich gemacht, daß ich Sie ihr gewiß vorgeſtellt hätte, und, ich moͤchte es verbuͤrgen, mit dem beſten Erfolg. Ich brachte ſogar auf Sie die Rede und lobte Sie ſo, daß ſie wuͤnſchte, Sie in der Naͤhe zu ſehen. Leider! nahm ſie den Wunſch dieſen Morgen wieder zuruͤc. Doch gab ich vor, Ihr Mi⸗ niaturbild bei einem Maler zu wiſſen, und erhielt die

Erlaubniß, es ihr zu zeigen. Sagten Sie nicht neu⸗ lich, daß ſie ſich haͤtten malen laſſen?

Das hatte ich wirklich nicht nur geſagt, ſondern es war auch geſchehen. Theils vielleicht aus Langerweile,