jahrte Braut ſeinem Freunde Criſtoforo ſich durch die⸗
noch immer bewundert wird.
ſes Bild verpflichtet fuͤhlte. Daher ſtellte er ihr nach aufgehobener Tafel die Lage vor, in welcher der arme Allori ſich eben befand, um durch ihre Einwirkung dem Schickſale ſeiner Liebe eine guͤnſtige Wendung zu er⸗ theilen. Sie verſprach ihm ihre Beihuͤlfe und wendete ſich auch ſogleich an den mitanweſenden Aelteſten des Hauſes Pitti, einen uͤberaus reichen und augeſehenen Mann.
Pitti fuhr am folgenden Tage ſelbſt zu Giulia's Mutter. Dieſe, geſchmeichelt durch die hohe Verwen⸗ dung, ließ ſich um ſo eher bewegen, dem Allori zu verzeihen, da ſein Vorſprecher ſie von dem Gedanken der Veleidigung, welche ihr widerfahren ſey, gaͤnzlich zuruͤckbrachte. Er zeigte ihr nämlich mit vieler Beredt⸗ ſamkeit, wie die Kunſt jeden Stand und alles zu ver⸗ edeln pflege, und es eher Erhebung als Herabſetzung ſey, was ihr von Allori widerfahren, indem er ihr auf einem Bilde einen Platz eingeraͤumt habe, welches al⸗ lein faͤhig ſey, ſeinen Verfertiger unſterblich zu machen. Pitti kaufte auch das Bild fuͤr ſeinen Pall aſ⸗ wo es


