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heutigen Tages noch, wenn Fraͤulein Giulia zu erobern
waͤre.—
Ja, antwortete Allori achſelzuckend, drum verdenke ich's auch jedem, der ſich mit Vorſatzefaſſen viel ab⸗ giebt. Dieſe Güulia iſt eine wahre Hexenkoͤnigin. Wie ich heute Morgen aufwachte, haͤtte ich mir ſelbſt eine Ohrfeige geben moͤgen, daß ich dem Traume geglaubt, der ſie vor mich hin auf ein Pferd ſetzte, das uns ih⸗ rer Mutter aus dem Geſichte brachte. Weiß Gott, auf
weſſen Pferde ſie eben heute durch die Welt reitet. Gleichwohl denke ich keinen einzigen Gedanken mehr
aus, in dem ſie nicht ganz ungerufen ihr Naͤschen hin⸗ einſteckte. Bei jedem Hanſe faͤllt mir das Haus ein,
wo ich ſie gefangen angetroffen. Jeder Banm weiß“
mir heute gar nichts weiter zu ſagen, als daß das ge⸗ ſtern auch Baͤume waren, unter denen ich mit ihr ging. So richten denn alle Dinge, die mir vot Augen kom⸗ men, kein vernuͤnftiges Wort mehr an mich, als daß ſie ſchoͤn ſey, wunderſchoͤn! Ich werde auch gar nicht umhin koͤnnen, ſie zu malen, wie ſie immer ewig vor meiner Seele ſteht.—
Allori ſetzte dieſes in's Werk, und obſchon, als er in einigen Wochen damit zu Stande war, Roſſt li be⸗
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