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an die Bernina ege das Engrdin der Herbſt kündete der Vater ermattet en Glieder aufder
ürzt in die Suube atte ſie erſchrect s über den unge der Flucht anzu beſtiumt. Beim r Jagdkecht wur icht wohl gehen, war damals drei⸗ s, unſer treuer Hauſe fort und
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der Vater in Gedanken verſunken daſtanvetese, 3 ſinaadte ferner zu benehmen habe, entluden ſich die gewitterſthheseer ken und ſandten dichte Schneeflocken zur Erde. Neue Schwierigkeh, denn es war nicht beict, unſdre Waffen, nach damaliger Conſtruction nur mit Steinſchloß verſehen, vor Näſſe zu bewahren. Die größte Aufmerkſamkeit in dieſer Hinſicht war nöthig, deshalb wurden, bevor wir einen neuen Angriff unternahmen, beide Stutzen im Schutze eines unterhöhlten Steines gereinigt, getrocknet und ſodann geladen. Dann ging's ans Werk; das Schwerſte war noch zu vollbringen.
Nachdem der Vater mir Knaben einen ſichern Platz angewieſen hatte, näherte er ſich mit ſeinem Melampus ſeitwärts der Höhle, in die der Bär ſich geflüchtet hatte. Er blickte von einiger Entfernung aus in dieſelbe hinein und konnte nichts entdecken. Verwegen rückte er bis auf einige Schritte vor, er ſah wohl eine große Lache Blut, aber immer noch nicht den Bären. Er mußte auf andere Weiſe her⸗ vorgelockt werden. Der treue Melampus wurde gegen die Höhle ge⸗ hetzt, um den Bären zu reizen. Ungern unterzog er ſich dieſem Ge⸗ ſchäfte, denn die Ausdünſtung des vor der Höhle geronnenen Blutes wollte ihm nicht behagen. Endlich ermannte ſich der kleine Uner⸗ ſchrockene, rannte vor die Höhle, heulte wie beſeſſen in dieſelbe hinein und gab nicht nach, bis der Bär ſich wüthend regte und ein entſetz⸗ liches Gebrüll ausſtieß. Der Vater hatte ſich ſeitwärts des Blockes auf zwanzig Schritt Entfernung mit ſchußfertigem Gewehr poſtirt und harrte ungeduldig auf das Erſcheinen des Bären. Die unaus⸗ geſetzten Neckereien des Melampus wirkten, er kroch endlich ſchnau⸗ bend und heulend mit funkelnden Augen und blutendem Kopf hervor, um ſeinen Plagegeiſt zu züchtigen, doch behend und flink zog ſich der Hund zurück. Seitwärts blickend gewahrte nun der Bär ſeinen wah⸗ ren Gegner, ſtürzte pfeilſchnell nach jener Richtung hin und bäumte ſich mit emporgeſtreckten Tatzen auf einige Schritt Entfernung vom
Vater auf, der unerſchrocken keinen Kingerbreit von der Stelle wich.“
Der Vater ſah prächtig aus in dieſem 2 Angſt um ihn geſchrien hätte, wäre mir ſchnürt geweſen.
Die breite vorgeſtreckte Bruſt des Bären bot ihm ein erwünſch⸗ tes Ziel. Mit ſicherm Auge und feſter Hand richtete er ſein Rohr dorthin, drückte los und einen letzten Schmerzensſchrei ausſtoßend fiel der Bär rücklings zu Boden. Ich hatte in Angſt und Spannung von
Augenblick, obſchon ich vor nicht die Kehle wie zuge⸗
meinem erhöhten Standpunkte aus dieſer Scene zugeſchaut. Der Schnee hatte meine Kleider durchnäßt, der ſchneidende Wind
meine Glieder erſtarrt, doch die Sorge um den Vater war größer als mein Leiden. Als ich aber das Ungethüm, von des Vaters Kugel durchbohrt, hinfallen und in den letzten Zuckungen mit dem Tode ringen ſah, da ſchwoll meine Bruſt vor Freude und ich gab ihr durch einen lauten Jodelruf Raum. Mein Vater hatte noch nicht gewagt, ſich ſeiner Beute zu nähern, weil er befürchtete, daß der Bär kurz nach dem Sturze noch irgend einer Kraftäußerung fähig ſei; geduldig wartete er noch eine Weile, liebkoſete ſeinen kühnen Melampus und erſt, als nach Ablauf einiger Minuten der Bär kein Lebenszeichen mehr von ſich gab, näherte er ſich mit vorgeſtrecktem Gewehr demſelben. So groß ſeine Körperkraft war, vermochte er dennoch nicht allein die Beute heimzuſchaffen; darum wälzten wir das ſchwere Thier in ſeinen frühern Schlupfwinkel und dort wurde es bis auf den folgenden Tag verwahrt. Die abgeſchnittenen Tatzen wurden bei unſerer frühzeitigen Rückkehr Abends den erſtaunten Hausgenoſſen auf einem Teller präſentirt; alles frohlockte vor Freude. Die Kunde von dieſer kühnen Jagd drang bald in Nähe und Ferne, und am folgenden Morgen ſah man beim ſchönſten Sonnen⸗ glanz eine Schar rüſtiger Jünglinge vom Berninawirthshaus ab⸗ gehen, um nach wenig Stunden den erlegten Bären im Triumph heim⸗ zutragen.
Anfangs der dreißiger Jahre verließ mein Vater, obwohl un⸗ gern, ſeine ihm liebgewordene Wirthſchaft an der Bernina und zog wieder nach Pontreſina, wo er bis an ſein Lebensende verblieb.
„Aber wir müſſen aufbrechen, Herr,“ unterbrach ſich Colani der Sohn,„wenn wir heute noch weiter wollen. Es geht ſchon gegen Mittag und ich kann nicht garantiren, daß das Wetter ſich hält.“ Mir lag jedoch mehr an der lebendigen Erzählung, als an der weitern Bergpartie, ich bat ihn daher fortzufahren und ſich um das Wei⸗ tere nicht zu bekämmern. Die Gemſenſchar lagerte noch immer
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ruhig, wir zogen unſer Frühſt ihren Fortgang. Ich war inzwiſchen älter könnte Rchlagr auf ſeinen Jaßden mit, fing auchde Ihnen nur noch eine⸗Ia e Ab gauchts ihren S Einzelnheiten mir L wentener und ters war. Sie erfolgte(in den letzten Nies Tage vor ſeiner Erkrankung. 4 Zu dieſer Zeit waren wir, wie die übrigen Landwirth ſinas, mit Einſammeln des Heues der einzigen 8l Menſch dem Boden in dieſer hohen Lage azugewinnen ee e beſchäftigt. Der Vater ſelbſt war zur eigenen Fübrun niemals ſehr geneigt, miethete ſich dazu vielmehr einige Mähder mit Lohn⸗ und Koſt. Unſer Fleiſchvorrath reichte bei dieſen hinzugekommenen Koſtgängern nicht aus, eine Jagd auf Gemſen ſollte ihm dazu ver rhel⸗ fen. In Begleitung von mir und einem andern jungen Jäger, den er beſonders begünſtigte, ſollte dieſelbe im nahen, jetzt durch Touriſten vielbegangenen Languardthale, voll von kräftig duftenden Alpenkräu⸗ tern, ſchönen Triften und Felſenvorſprüngen,— noch ein belieb⸗ tes Revier der Gemſen, unternommen werden. Verabredetermaßen gingen wir in früher Morgenſtunde von Pontreſina ab. Bei noch beſterntem Himmel ſtiegen wir den waldigen Abhaug hinan und dem Bergrücken zu, der das Thal Languard vom jenſeitigen trennt. Door angekommen wurde an geeigneter Stelle Halt gemacht und ſohalb das Tageslicht es erlaubte, mit dem Fernrohr die ganze Umgegend durch⸗ ſucht. Am Hintergrund des Thales, wo von den Höhen der Albris⸗ kette ein großes Firnfeld ſich in nördlicher Richtung nach der Tiefe zu erſtreckt, befindet ſich eine von Grasbändern durchſetzte halbkreisförmigt Felſenreihe, welche einen kleinen, tiefblauen Alpſee birgt. Nach ihr von jeher einem Lieblingsaufenthalt der Gemſen, richtete mein Jater ſein Fernrohr und meldete uns bald, daß dort ein Rudel von dreiundzwanzig Stück ſich graſend herumjage. Die Stelle, wo ſt ſind, fügte er hinzu, iſt zur Beſchleichung nicht günſtig; es wäre ver lorene Mühe, wenn wir ſchon jetzt ſie zu exrreichen verſuchten; laß uns die Stunde abwarten, wo ſie ſich lagern werden⸗ 2 Morgenſtunde, bei ſtürmiſchem Wetter oder wenn kalte Biswinde da herſauſen, iſt das Lauern auf Gemſen kein angenehmes Geſchäft auch mir wollte das wenig behagen, zumal da die Friſche der wehen den Morgenluft bei langem ſtillen Sitzen allzu empfindlich wurdhe; e mußte jedoch ſtandhaft der Kälte getrotzt werden, bis dis liel liche Morgenſonne, welche ſchon längſt die eiſigen Kuppen der Beu nina vergoldet hatte, ſich gnädig unſer erbarmte und ihre wohlthuend Wärme herniederſandte. Noch immer hielten die Gemſen an gleiche Stelle ihre Morgenweide und zeigten keine Luſt, weiter zur gehe Dies gefiel dem Vater nicht und veranlaßte ihn zu der Bemerkun daß wenn die Gemſen ſich dort lagerten, wir ihnen nichts würde anhaben können. Ich werde, fügte er hinzu, mich hier niederlege und ein Morgenſchläſchen halten; Ihr aber müßt unausgeſetz achten, ſind ſie um halbelf Uhr noch immer an derſelben Stepen Ihr mich wecken. Kurz nach zehn Uhr hörte die durch ihr und allen andern Gemſen ſich auszeichnende„Vorgeis“ mi. ging auf einen vorſpringenden Felſen, ſpähte nach allen“ legte ſich wirklich.
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Sten Kurz darauf waren alle um ſierlali
Der Vater wurde geweckt und ihm das ungünſtige⸗Erg— theilt. Wir wollen weiter gehen, ſagte er; können wir flier auder anſichtig werden, ſo müſſen wir unverrichteter Sache umffen. Ohn
Verzug brachen wir auf, den Felſenzacken des Albris, durch ſtei Abhänge hinſchreitend. An einer ſchwierigen Stell ngelangt, n loſe Geſchiebsmaſſen bei der leichteſten Berührung ſin Bewegu ſetzten, hielt mein Vater plötzlich an und legte ſi ach zu Bod
indem er uns durch Zeichen aufforderte ein Gleichegt thun; er ha einen Gemsbock in geringer Entfernung von p entdeckt. 8
Glück hatte derſelbe uns nicht bemerkt, und ſo wfs ein Keichteg,
zuſammengekauerter Stellung mitten zwiſchenſteinmaſſen, Farbe mit der unſerer grauen Jagdkleidung übeſſtimmte, uns Blicken zu entziehen. Lange ſtand der Bock gfi gebannt, dann legte er ſich gelaſſen nieder. quemen Lage mußten wir den eugendlic
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ſt 1837) raſirte er ſich noch ſelbſt, eirufen und nahm einen rührenden
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der eines ſo ruhigen Todes N Weiſe
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