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Dante.
Nach dem beſten, in Florenz befindlichen, alten Original.
Mitten in der Todeswüſte erhebt ſich durch Gottes Erbarmung der von der Lebensſonne umſtrahlte Berg des Heiles, die Kirche Jeſu Chriſti, als Anfang und Urſache aller wahrhaften Freude, zu welchem durch die Waldfinſterniß ein gebahnter Weg führt, auf dem der Chriſt durch die Taufe von Gottes Hand hingeſtellt iſt. Be⸗ rauſcht und eingeſchläfert von ungöttlicher Luſt, hat Dante den Lebenspfad verloren. Durch die Schrecken der Einöde geweckt, findet er ſich als Verlornen wieder, von der Erkenntniß ſeines Zu⸗ ſtandes ſchmerzhaft durchbebt. Sobald der Menſch mit dieſem Ge⸗ ſtändniß Ernſt macht, ſieht er ſich,— er ſelbſt weiß nicht, wie es ge⸗ ſchieht,— plötzlich an dem Fuße jenes Heilsberges, der aus der verlorenen Welt ins Sonnenlicht emporſteigt. Er beginnt rüſtig den geliebten Berg zu erſteigen. Aber die Sünde in ihren drei Hauptgeſtaltungen, das bunte Pantherthier der tauſendfach wechſelnden Sinnen⸗ und Erdenluſt, der ſtolze, gewaltige Löwe des Hochmuths und die gräuliche, durch ihre bloße Erſcheinung ſchon gebrandmarkte Wölfin der Gier ſtürzt den in eigner Kraft ringenden Geiſt in hoffnungsloſes Dunkel zurück. Dem Bekennenden beut Gott die rettende Hand. Er läßt ihn, damit er den Gipfel des Heiles er⸗ ſteigen lerne, im Geiſt durch Hölle, Fegfeuer und Himmel führen.
(H. 1I, 114 ff.)
Wir können Dante hier nicht auf ſeiner wunderbaren Reiſe begleiten, um mit ihm in die geheimnißvollen Tiefen der Menſch⸗ heit neue und überraſchende Blicke zu werfen. Eins aber geht ſchon aus dieſer, nur ganz allgemeinen Analyſe der göttlichen Ko⸗
mödie hervor, daß nämlich ihr letztes Ziel nicht die Schönheit oder die Aeſthetik, ſondern die geiſtig-ſittliche Erneuerung und Vollen⸗ dung des Menſchen iſt, und zwar durch das Chriſtenthum: das will viel ſagen bei einem Gedichte, das als ein allgemein anerkannter Codex der Geſetze der Aeſthetik und poetiſchen Plaſtik daſteht.
Für Dante iſt alſo der religiös⸗ſittliche Zuſtand des Menſchen der oberſte Maßſtab, nach welchem ſein Werth und ſeine Bedeutung gemeſſen wird. Mit tiefem Staunen muß man vor dem unbe— ſtechlichen, religiös⸗-ſittlichen Ernſte Dantes ſich beugen. Jeder Cul⸗ tus des Genies muß vor ihm verſchwinden. Dante, eines der allergrößeſten Genies aller Völker und Zeiten, iſt zugleich der ge⸗ waltigſte, unerbittlichſte Prediger gegen jeden Schönheits⸗ und Genie⸗Cultus. Es wird gut ſein, dies im einzelnen näher darzulegen.
Die Logik der Sünde herrſcht mit unerbittlicher Conſequenz in Dantes Gedicht. Keine Sünde wird bemäntelt, wie ſüß 4 ſſ. nd an keinem wird ſie bemäntelt, wie hoch oder glänzend er daſtehe. Man achte mit Ernſt auf folgende Züge. Von jeher hat die Menſchheit, vom ſüßen Zauber der Schönheit und Sinnenliebe zu leicht berauſcht, die Opfer der Wahlverwandtſchaft apotheoſirt. Im vollſten Maße war dieſer giftige Taumel über das Mittelalter ausgegoſſen. Dante, durch den Durſt nach Erlöſung nüchtern ge⸗ worden, bringt ſeiner ganzen Zeit zum Trotz auch die wahlver— wandten Sünder, wie Paris und Helena, Triſtan und Iſolde, an den Ort, wohin ſie ihrem Weſen nach gehören, wovon die viel ge⸗


