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ſich wünſchen kann, ſind in unſerm Hauſe zu erhalten, wie nur irgendwo auf der Sonnenſeite der Blauen Berge.
Seid Ihr hungrig? So kommt in unſer Haus.
Durſtig? Trinkt bei uns..
Seid Ihr müde? Schlaft bei uns.
Seid Ihr traurig? Wir werden Euch tröſten.
Seid Ihr fröhlich? Wir werden uns mit Euch freuen.
Seid Ihr verrückt? Kommt, wir werden Euch in Sicherheit
bringen.
Kommt, kommt Alle und beſucht uns!“
Heirathsanzeigen werden ſtets mit einem Geſchenk an die Druckerei zur Aufnahme in die Zeitung geſchickt. Am Schluß dieſer Annoncen pflegt dann die Druckerei meiſt wie folgt das Wort zu ergreifen:„Unſer Perſonal dankt beſtens für das Präſent und hat die Geſundheit des glücklichen Paares in ſtrömendem Champagner getrunken.“ Die Spende beſteht gewöhnlich in einem Viertel⸗ bis einem halben Dutzend Flaſchen Champagner?; dagegen werden in der Regel keine oder nur ſehr geringe Inſertions⸗ gebühren bezahlt.—
Ohne Zweifel würden die Leſer dieſer Blätter höchlichſt ver⸗ wundert ſein, wenn eines ſchönen Freitags unſere Zeitſchrift ein⸗ mal anſtatt auf das gewohnte ſtattliche weiße Papier auf ordinäres braunes Papier gedruckt ihnen zukäme, weil„der Vorrath aus⸗ gegangen iſt und die Verlagshandlung augenblicklich kein anderes Papier hat auftreiben können.“ Solche kleine Zwiſchenſpiele mit der angeführten Entſchuldigung haben wir jedoch im Weſten Amerikas ſelbſt mehrmals erlebt. Desgleichen laſen wir in im britiſchen Nordamerika, er⸗ ſcheinenden Blatte wörtlich folgende Benachrichtigung:„Das Papier von der gewöhnlichen Größe unſerer Zeitung iſt gegen⸗ wärtig nicht zu haben, wir werden mithin in kleinerem Formate erſcheinen, bis uns der nächſte Dampfer neuen Papiervorrath zu⸗ führt.“ Das nämliche Organ wurde eines Tages mit einer ganz unbedruckten Seite ausgegeben und dieſer Mißſtand folgender⸗ maßen erklärt:„Ein unglücklicher Zufall hat die Satzform zer⸗
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ſtört, zum nochmaligen Satze der Columne war keine Zeit, unſere Leſer werden alſo die leere Seite entſchuldigen.“
* Würde ſich auch bei uns in Deutſchland zur Nachahmung empfehlen! Der Setzer.
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Eine nicht unbeträchtliche Zahl der im fernen Weſten publicirten Blätter werden von Frauen redigirt, und dieſe Redactricen thun es in Kraftausdrücken und wuthſchnaubenden Invectiven den Männern womöglich noch zuvor, namentlich, wie unlängſt, in den Zeiten der großen politiſchen Wahlen, wo alle Leidenſchaften aufgeſtachelt zu werden pflegen. Einer dieſer weiblichen Redacteure läßt ſich in ſeinem politiſchen Ingrimm alſo aus:„Ich bin eine Frau und kann folglich den jämmerlichen Hund, welcher die Zeitung jenſeit des Weges herausgiebt, nicht ſelber durchbläuen, aber ich habe einen Sohn, der ihm in weniger als zwei Minuten den Stand⸗ punkt gründlich klar machen wird.“ Vor dieſen großen Wahlen zeigt ſich die weſtamerikaniſche Preſſe immer in ihrer vollſten Glorie; dann iſt jedes Blatt ein brüllender Löwe, der die Tatzen hebt und Alles, Groß und Klein, niederzuſchlagen und zu ver⸗ ſchlingen droht, was ſich unterfängt, anderer Meinung zu ſein als er.
Gewöhnlich haben Herausgeber und Redacteure der weſt⸗ amerikaniſchen Blätter freie Fahrt auf Eiſenbahnen, Dampfbooten und Poſtkutſchen und wohl auch freie Zeche und freies Quartier in Gaſthöfen und Hötels; dafür aber müſſen ſie die betreffenden Geſellſchaften und Directionen wie die Wirthe und Höteliers in ihren Zeitungen mit allen Prädicamenten herausſtreichen. Dies iſt entſchieden ein ſehr fauler Fleck der amerikaniſchen Preſſe und als ſolcher von den beſſeren Organen auch anerkannt und zu beſeitigen verſucht worden. Indeß iſt es bis heute nur zum Theile gelungen, und obſchon die Geſetzgebung des Staates New⸗York ausdrücklich ein Verbot gegen dieſes Reclameunweſen erlaſſen, ſo blüht es doch in den meiſten Blättern des Weſtens noch auf das Luſtigſte fort. Eines dagegen gereicht der Preſſe in den fernen Prairien und Bergen des nördlichen Amerika zur hohen Ehre: ſie hält ſich durchaus rein von Zweideutigkeit und Frivolität, wie ſie leider in der populären Literatur auch unſerer deutſchen Städte immer mehr überhand nehmen. Sie iſt ein ungeleckter Bär, roh und ungeſchlacht, leidenſchaftlich und gewalt⸗ thätig, ihre Redacteure und Leiter ſind oft eben ſo ungeſchliffen, abenteuer- und händelſüchtig, wie ihre Leſer, aber ſie meint es ehrlich, ehrlich im Haß wie in der Liebe, und ohne ſie dürfte noch lange Zeit verrinnen, ehe in jenen weltentlegenen Wildniſſen die brutale Barbarei der menſchlichen Geſittung das Feld räumte.
Thiercha
4. Der
Von Gebrüder Adolf
Eben hat die Nebelhaube auf einer der Kuppen des Gebirges
ſich etwas zu Thal geſenkt, und ein bleicher Strahl ſtiehlt ſich durch
den leichteren Dunſt über der herbſtlich gelichteten Buchenwaldwölbung.
Still iſt die Waldnatur; nur daß jetzt das Geraſchel eines vom Reif geknickten fallenden Laubblattes die Stille unterbricht, nun der eigenthümliche Ruf„Schaokſchaokſchaok“ einiger Vogelkehlchen unſer Ohr trifft. Horch! jetzt ertönt's plötzlich wie erſtickte Stim⸗ men ſterbender Vögel— ein Geflatter erfolgt— dann iſt's wieder lautlos wie zuvor. Neue Nebelſtreifen kommen und ziehen durch's Gehölze mit grauem Flor, der endlich heller und heller von dem ſteigenden Tage durchbrochen wird. Allmählich dämmern die glatten Stangen eines chenortes aus dem Zwielicht auf— und auf einmal wie durch einen Zauber beleuchtet der ſie⸗ gende Frühſtrahl eine belebte Waldſcene vor uns, wie wir ſie unter der vorherigen Stille des öden Nebelgrauens nicht geahnt ätten. Wir ſtehen vor einem„Dohnenſteig“ oder einer„Vogel⸗ ſchneiße“. Längs eines alten Holzweges hängen„Dohnen“ oder „Biegel“ in Dreiecksform am niedergehenden Geäſte und Ge⸗ zweige der Buchen, die kleinen Galgen mit unterhängenden Vogel⸗ beeren und in der Mitte mit zwei in ihren„Schleifen“ halb ſich deckenden Pferdehaarſchlingen verſehen, den nach den Beeren ab⸗ wärts pickenden Vögeln den Hals verſchlingend. Nun löſt ſich uns auch das Räthſel der vorher vernommenen Klagetöne:— an mehreren Dohnen hängen in den Schlingen gefangene Kram⸗ metsvögel. Ein„Flug“ vor unſerem Anblick ſcheu gewordener Droſſeln iſt aufgeſtoben und fällt nahe wieder in die Schneiße
ra k tere. Fuchs. und Karl Müller.
ein, da und dort den Tod ſterbend in den trügeriſchen Biegeln. — Doch horch! der ewig rege Wachtmeiſter des Waldes, der Eichelheher, ruft mit einem gellenden„Gähk“ Etwas an— und was kündet plötzlich der langgezogene Warnruf„Sieh“ des Rothkehlchens dort auf jener Hartriegelſtaude, über die ſich das zählebige Grün der Brombeerranke ſchlingt? Das hohe Schnellen des Schwanzes und die tiefen Bücklinge unter dem wiederholten Warnungsrufe deuten an, daß das wache Thierchen des Waldgebüſches etwas Auffallendes in ſeinem Waldbereiche bemerkt hat und nun der Umgebung ſeine Eutdeckung auszuplau⸗ dern beſtrebt iſt. Ja, es muß eine ganz beſondere Erſcheinung die Bühne des Waldes betreten, da jetzt auch der kleine ſchelmiſche Gnom Zaunkönig hinter einem Holzſtoße hervor in einer langen Reihe von rrrrr unter dem beweglichen Tactſtäbchen ſeines hoch⸗ aufgeſchürzten Hintertheils den erregten Gefühlen ſeines Herzens Luft macht.
Und ſieh! die Wächter der Gebüſche haben den Rechten verrathen. Schon iſt er„vertraut“ den„Paß“ heran zum Holzweg geſchlichen. Da ſteht er im Lichten„windend“, die feine Naſe hoch in der Luft; da ſteht er mit dem eigenthümlich mephiſtopheliſchen Schielen der grünlich leuchtenden Augen voll Lüſternheit und Blutdurſt, die Muskeln jedes Gliedes geſpannt vor Erwartung, das„Gehör“ vorgereckt und alſo das vor ihm liegende Jagdrevier auskundſchaftend. Es iſt Niemand anders als unſer Gauner Fuchs, der Waldräuberhauptmann mit dem ſtets wandelbaren Mordſinn auf Alles,„was da kreucht und fleucht“,
vom Hirſchkalb und Reh bis zur Maus herab, vom dummbrü⸗


