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Neuland : Roman / von Iwan Turgéniew
Entstehung
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So tese

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die Luſt, von dieſem Etwas über ihn zu hören, war ihr plötzlich vergangen!

„Sſolomin? — Dieſer Kunde hat ſich vortrefflich herausgewunden. Er verließ die Fabrik und nahm die beſten Leute aus derſelben, mit. — Da war, ſagt man, ein verſchmitzter Kopf, Paul hieß er; — auch den hat er mit ſich jortgeogen Jetzt, ſagt man, beſitzt er ſeine eigene, kleine Fabrik irgendwo im Permi'ſchen Gouvernement, — und ſoll dieſelbe nach dem Principe der Arbeiter⸗Aſſocia⸗ tionen eingerichtetet haben. Dieſer wird die Angelegenheit nicht fallen laſſen. Der dringt durch! Er hat einen feinen — dafür aber einen harten Schnabel! Der iſt ein präch⸗ tiger Kerl! Die Hauptſache aber: Er will die Wunden der Geſellſchaft nicht plötzlich heilen! —

„Was ſind wir Ruſſen denn für ein Volk? wir warten immer, ob nicht Etwas kommen wird, oder irgend Jemand uns auf einmal geſund macht, alle unſere unden heilt und unſere Leiden fortnimmt, wie einen böſen Zahn. Wer wird dieſer Zauberkünſtler ſein? — Der Darwinismus? Das Land? Archip Perepentjew? Ein ausländiſcher Krieg? — Was es auch ſei — aber zieh' mir den Zahn aus!! — Und das iſt alles Trägheit, Wellheit, Gedankenloſig⸗ keit! — Sſolomin aber iſt nicht ein ſolcher; nein — der zieht keine Zähne aus — der iſt ein prächtiger Kerl!“

Die Maſchurin machte eine Bewegung mit der Hand und ſagte:

„Nun, und jenes Mädchen — ich habe ihren Namen vergeſſen — die damals mit ihm, mit Neſhdanow floh?“

„Marianne? Sie iſt jetzt die Frau dieſes ſelben Sſolomin. Sie iſt ſchon über ein Jahr mit ihm verhei⸗ rathet. Zuerſt gab er ſie nur für ſeine Frau aus, aber jetzt — ſagt man — iſt ſie es wirklich. Ja.“

Die Maſchurin machte wieder eine Bewegung mit der

and. * Früher war ſie auf Marianne eiferſüchtig geweſen; jetzt aber war ſie unwillig über ſie, weil ſie der Erinnerung an ihn untreu werden konnte.

„Sie hat wohl ſchon ein Kind?“ fragte ſie nachläſſig.

„Vielleicht; ich weiß es nicht. — Aber, wohin denn? Wohin?“ — fügte Paklin hinzu, als er ſah, daß die Maſchurin nach ihrem Hute griff — „Warten Sie doch noch Etwas; Snanchen wird uns gleich Thee geben.“ — Ihm lag nicht einmal ſo ſehr daran, gerade die Maſchurin zurückzuhalten, ſondern er wollte die Gelegenheit nicht vor⸗ übergehen laſſen, die ſich ihm bot, Alles vom Herzen ab⸗