Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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rhetorik. Endlich bot er der Unerbittlichen einen Tauſch an, und zwar gegen ein Lvos aus der Lotterie, die am gleichen Tage gezogen werden ſollte, für das aber ein böſer Traum ihm alle Hoffnung auf Gewinn geraubt hatte.

Zu den verſchiedenen Geiſtesſpenden, womit eine geizige Tante unſerer Finderin viel freigebiger war, als mit gewiſſer, oft weit wünſchbarerer materieller Aushülfe, gehörte auch der gute Rath, ſich zwar in Lottoſpiel und dergleichen nicht einzulaſſen, in Fällen aber, wo

ein beſonderer Zufall uns einen ſolchen unakzeptirten Wechſel auf die Glücksgöttin in die Hand ſpiele, dann ſolchen Wink eines, vielleicht eben gut gelaunten Ge⸗ ſchickes nicht unbenutzt zu laſſen. Dieſer Regel erinnerte ſich die ſchöne Dolchträgerin und meinte, der beſondere Zufall liege hier denn doch recht handgreiflich vor Augen. Das Loos konnte ein paar tauſend Thaler gewinnen;

bekam es aber nichts, — ei nun, ſo war ſie ja nichts

ärmer, als noch drei Minuten zuvor!

Der Handel war geſchloſſen. Der Jude verſorgte ſein Meſſer in eine der langen Taſchen des zimmetfar⸗ benen Rockes; das Lotterielvos aber fand ſeinen Platz unter einem wogenden Buſentuch; mit ihm logirte ſich