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lieblichen Geſichtchen ausgedrückt, bis zuletzt eine Heiter⸗ keit es verklärte, als ſei dem entzückten Auge der Blick in den Himmel geöffnrt. Man denke ſich, ob eine ſolche Veränderung im ganzen Weſen der Feſtkönigin von ihren Nachbarinnen unbemerkt bleiben konnte! Aber ſo ſehr auch die zunächſtſitzenden, jedoch immer durch die Frau Kantonsräthin und eine alte Tante etwas ferngehaltenen Geſellſchafterinnen die Ohren ſpitzten, ſo wollte es ihnen doch nicht gelingen, die geheime Unterhaltung zu belau⸗ ſchen, und ſie mußten ſich mit der Beobachtung begnü⸗ gen, daß die letzten Worte, mit denen der Fremde die Neubelebte verließ, unverkennbar die Zuſicherung enthiel⸗ ten, daß ſie feſt vertrauen dürfe auf die fröhliche Kunde.
Die Trompeter der Schützen ließen ihre ſchmetternden Rüfe durch den ganzen Feſtplatz erſchallen 3 Ordonnanzen und andere Feſtbedienten rannten geſchäftig hin und her; die Muſikanten fanden ſich wieder auf ihren Plätzen und griffen zu den Inſtrumenten. Alles verkündete die nahe Entwickelung des denkwürdigen Freiſchießens zu Maienthal.
Ich übergehe die umſtändliche Erzählung, wie die ſämmtlichen Preisbewerber vor die Feſtkommiſſion be⸗ ſchieden, dann dort zuerſt die Protokolle über die Ver⸗


