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hätte. Ob das ſich wirklich alles ſo zugetragen, das wage ich nicht zu verbürgen, denn ein paar Weiberaugen, die ſchon über die vierzig Jahreswechſel mit angeſehen haben, pflegen bei ſolchen Anläſſen oft mehr zu erblicken, als in der Wirklichkeit exiſtirt. Soviel iſt jedoch gewiß, daß ermeldeter Telegraph, im erſten Augenblick, da es ſchicklicherweiſe geſchehen konnte, ſich dem immer in ſich verſunkenen Bärbelchen näherte, und daß nach wenig gewechſelten allgemeinen Redensarten ſich bald ein Ge⸗ ſpräch zwiſchen ihr und dem jungen Herrn entſpann, in welchem viel Angelegentlicheres behandelt zu werden ſchien, als Alles, was die früheren Beſucher und Verſucher an⸗ zubringen gewußt hatten. Die zarten Wangen, auf denen bereits eine ſonſt nicht gewöhnliche Bläſſe feſten Fuß ge⸗ faßt hatte, glänzten jetzt abwechſelnd in verſchiedenen Abſtufungen von der leichteſten Roſenfarbe bis zur feurig⸗ ſten Purpurglut; Blicke und Mienen des holden Mädchens geriethen in eine Bewegung, wie man ſie bisher nicht an ihr wahrgenommen hatte. Das war eine herrliche Gelegenheit zu reicher Ausbeute für den aufmerkſamen Beobachter und fertigen Leſer in Mädchenaugen! Be⸗ fremden, holde Verwirrung, geſpannte Neugierde, fröh⸗ liche Uberraſchung hatten nach einander ſich auf dem


