Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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in wenig Tagen war ſchon eine Mehrzahl unter den Thieren für den Vorſchlag gewonnen, dem Löwen den Thron anzutragen, und zu dem Ende in eine all⸗ gemeine Verſammlung zuſammenzutreten. Nur einigen wenigen, denen man die wahre Abſicht noch nicht er⸗ öffnen durfte, ward ein anderer Zweck vorgeſpiegelt.

Wie dann endlich der Tag zu dem feierlichen Akte feſtgeſetzt war, erhielt das edle Pferd den Auftrag, als Staatskourier dem zukünftigen Monarchen die Einladung zu überbringen. Dabei bemerkte der Fuchs dem Ren⸗ ner, er möge ſeine Reiſe mit aller Bequemlichkeit ein⸗ richten; nur ſobald er ſich im Geſichtskreiſe des Für⸗ ſten befinde, ſoll er ſich in geſtreckten Galopp ſetzen, und ſich dann das Anſehen geben, als ſei er, ſobald die Depeſche geſiegelt geweſen, in Einem Laufe dahin geflogen. Solche Affektation von übermäßiger Eile ge⸗ höre zum diplomatiſchen Dekorum, ſelbſt wenn es ſich um die unbedeutendſte Kleinigkeit handle.

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Der große Tag war erſchienen. Auf blumigem Wieſengrunde hatten die größeren Thiere ſich in ver⸗