Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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zu regieren. Der Gedanke erfüllte ihn mit Entzücken, und er beſchloß, fortan Allem aufzubieten, um das rei⸗ zende Bild zu verwirklichen.

Das Dringendſte war nun, des Löwen Erwartung durch Vortritt einer Deputation zu entſprechen. „Hab' ich nur erſt meine Leute zu der Ambaſſade, ſo wird fürs übrige ſich wohl auch Rath finden.“ So dachte der Schlaue, und verdoppelte ſeine Schritte nach der

Heimath.

Im Palmwald begegnete ihm der Affe. Wie über⸗ haupt ſchon das ganze Land voll war von dem Er⸗ ſcheinen des rieſigen Gaſtes mit der goldenen Mähne, ſo kam auch hier ſogleich die Rede auf dieſes Ereig⸗ niß. Da machte denn Meiſter Affe ſich gewaltig groß, wie er dem ſtolzen Großhans allen Schabernack ange⸗ than habe, und wie dieſer vor Arger noch einmal ſo gelb geworden ſei.

Der Fuchs aber ſchnitt ein immer bedenklicheres Geſicht. „So, ſo — murmelte er, wie für ſich — jetzt begreif ich! Ei, ei, das kann eine böſe Geſchichte werden.“ Dem Affen ward Angſt; er bat den Lang⸗ ſchwanz um Alles in der Welt, doch mit der Sprache herauszurücken, was denn für ein Unglück bevorſtehe.