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lichen Verſunkenſeins, das ſie ſorgfältig ihren Schweſtern verbarg. — Aber eines Tages ſah man im Schloß Crewe einen Fremden von edlem Anſehen ankommen und Anna fand ihr hübſches Lachen wieder. Dieſer Fremde war der Cavaliere Angelo Bembo, der um die Hand der jüngſten Miß Mae⸗Farlane warb und ſie auch erhielt.
Bembo war vollkommen von allen Verbindungen mit der Familie frei, an der er nur Theil genommen hatte, um Rio Santo zu gehorchen. Nichtsdeſtoweniger mußte er Anna, bevor er ſie heirathete, geſtehen, daß er nicht ganz ſein eige⸗ ner Herr ſei und eines Tages vielleicht ſein Leben für eine Sache werde wagen müſſen, die ein Geheimniß ſei.
Wir werden bald erklären, was nach unſerer Anſicht das Geheimniß des Cavaliere war.
Suſanna ſah Brian von Lanceſter einmal wieder; es war dies bei Gelegenheit des Todes des Grafen White⸗ Manor, welcher im Zuſtande des Wahnſinns in Denham⸗ Park ſtarb. Brian küßte die Hand ſeiner Nichte, die kalt und bleich war, wie eine Alabaſterhand. Er zeigte ihr ſeine Beſitznahme von der Pairie an und reiſte ab, ohne mit Suſanna unter demſelben Dache geſchlafen zu haben.
Brian litt und hatte keine Mutter, deren Zärtlichkeit ihn tröſten konnte. Er war allein. Leute wie er ſtoßen ab und haben keine Freunde.
Seine Liebe war nicht von der Art, daß ſie vergeſſen konnte. Es war eine jugendliche Liebe in einem männlichen Berzen. Brian genas nicht von ihr. — Er verſuchte Alles;


