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ſich mit Offenheit und Wonne hin, ſobald Lady Campbell, dieſe geiſtreiche Frau von gewiſſem Alter, ihr mit Sophis⸗ men und Quälereien endlich Ruhe ließ. Mary Trevor iſt jetzt Lady Fife, da Perceval ſeinem älteren Bruder in der Pairie nachgefolgt iſt.
Die arme Clary war minder glücklich; Stephen, ſeine Mutter und Anna zogen ſich mit ihr nach dem Schloſſe Crewe zurück, dem hinterlaſſenen Erbe des Laird Angus Mac⸗ Farlane, der ſich freiwillig in die Themſe geſtürzt hatte. Dort wurde Clary von mehr Pflege und Liebe umgeben, als es bedurft hätte, auch den hartnäckigſten Spleen zu beſiegen, aber ſie war zu grauſamen Prüfungen unterworfen worden. Stephen ſchöpfte für ſie alle Geheimniſſe ſeiner Kunſt; er liebte ſie um ſo mehr, je mehr ſie litt; Anna, das ſanfte, reizende Mädchen, verſchwendete die Sorgfalt ihrer liebkoſen⸗ den Freundſchaft an ſie, — und endlich Suſanna, welche Brian von Lanceſter der Gräfin von White⸗Manor, ihrer Mutter, zurückgegeben hatte, wandte ihr ihre wohlthuende und troſtreiche Zärtlichkeit zu. Aber es bedurfte langer Monate, um dieſe vereinten Beſtrebungen zu einem Reſultat⸗
kommen zu laſſen.
Clary behielt, wie die gemeinen Leute ſagen, einen Stich.
Indeſſen auf die Länge ſchmolz das Eis ihres Geiſtes.
an der Wärme ſo vieler vereinigten Neigungen. Clary be⸗ kam ihre Vernunft wieder und bewahrte nur noch eine tiefe
Melancholie, welche ihr Mann Stephen niemals heilen konnte. 24 ½


