Teil eines Werkes 
4. Theil (1844) Der Marquis von Rio Santo / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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— Das war eine ſehr bedauerliche Sache, Brian! ſtot⸗ ſerte der Graf, — Gilbert wurde ſtreng beſtraft ...

— Aber er wurde nicht fortgejagt! — Moylord, Sie ſind der Herr in Ihrem Hauſe, und es würde mir ſchlecht anſtehen, Ihre Vorliebe für einen Diener zu tadeln, der .

— Wiünſchen Sie, daß ich ihn fortjage? ſagte der Lord ſchnell.

— Ob Sie einen ſo würdigen Diener fortjagen oder nicht, auf mein Wort, das iſt mir ziemlich gleichgültig! — Aber die Angelegenheit, welche mich herführt, iſt wichtig .. . ſehr wichtig .. für mich, Mylord, — und für Sie. Die Gegenwart dieſes Bedienten genirt mich.

Der Graf dachte eine Minute nach; darauf ſtand er ohne Hülfe auf, ging nach der Thür und ſagte:

— Gilbert, folge mir . . . Brian, ich bin gleich wieder bei Ihnen, und wir werden dann allein ſein.

Einige Sekunden darauf erſchien der Graf in der That wieder; aber anſtatt ſich Brian gegenüber zu ſetzen, nahm er an dem Tiſche Platz, welcher mitten im Saale ſich be⸗ fand, und auf den reichen Teppich, der ihn bedeckte, legte er mit Abſichtlichkeit ein Paar Piſtolen.

— Das beweiſt Ihnen, Brian, ſagte er mit dem kurzen freien Tone der Leute, welche ihren Entſchluß gefaßt haben, — das beweiſt Ihnen, daß wir ernſt und offen ſprechen werden. Ich haſſe Sie, das wiſſen Sie; ich habe Furcht vor Ihnen, und es iſt möglich, daß auch das Ihnen nicht unbekannt iſt. Ich halte Sie Alles fähig, und hier ſind

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