Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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den Blick, die lehten Worte ſchienen ihm eine geheine Ab⸗

ſicht zu verbergen. — Der Blinde und er wechſelten ein unmerkliches Zeichen des Verſtändniſſes.

Wenigſtens hätte ein Beobachter das glauben können, indeſſen hieße es das Vertrauen des Leſers zu ſehr mißbrau⸗ chen, wenn wir zu beſtimmt verſichern wollten, daß die Ei⸗ genſchaft, als Lord der Nacht, den Blinden die Fähigkeit gibt, durch Zeichen ſich mit Jemandem zu verſtändigen.

Wie dem nun auch ſei, wenn Moore und Tyhrrel ver⸗ mutheten, daß der Marquis von Rio Santo einen guten Theil ſeines Gedankens für ſich behielt, ſo irrten ſie keines⸗ weges. Die Plünderung der Bank war nur eine Neben⸗ ſache, eine Einzelnheit ſeines Planes. Jene Villets au por- teur, welche der roſige und blonde Kaſſirer verachtete, hatten für Rio Santo einen ungeheuren Werth durch den Umſtand, daß ſie in ſeinen Händen eine Waffe wurden und mit einem Schlage den Bankerott des erſten Finanzinſtitutes von Eng⸗ land, den Ruin einer der ſicherſten Stützen der Regierung herbeiflihrten.

In ſeinem Plane handelte es ſich nicht blos darum, der Bank ihren garantirenden Fond zu rauben, man mußte ſie nöthigen, den Verluſt dieſes Fonds zu veröffentlichen, ihre Zahlungen einzuſtellen und endlich anzuerkennen, daß alle dieſe Banknoten, welche in Maſſe an allen Punkten der drei Königreiche circulirten, nichts als elende Wiſche ſeien.

Was die Vereinigung der Leute der Familie anbetrifft, ſo war das eine andere Sache. Es handelte ſich in der