448
Was iſt dann zu thun? Der Eine begeht einen Selbſt⸗ mord, der Andere ſucht in der Politik einen Handel zu ſchließen und ſich eine Mine zur Ausbeutung daraus zu machen. und wenn man ſich nicht verkaufen kann, was oft vorkommt, denn nicht ſtets werden in der Kammer dergleichen Leute gebraucht, ſo ſieht man ſich nach etwas anderem um. Man lebt vielleicht vom Spiele, durch das man ſich ruinirt hat, vom Sport, durch den man zum Bettler geworden. Als adeliche Zigeuner gehen dieſe Leute durch die Welt und fiſchen mit demſelben Hamen, an dem ſie einſt gefangen wor⸗ den ſfind.
Lord Rupert Bel . .. Viscount Cle .. hatte ſich eben
nicht verkaufen können und befand ſich nun in der Familie.
Zu ſeiner Linken ſaß ein roſiger, reinlicher Gentleman, der auf ſeiner kleinen weißen Naſe eine goldene Brille trug, kaum ſeinen Seſſel berührte und ganz die ſtrenge Haltung der hritiſchen Etiquette hatte. Dieſer Gentleman war für dieſe Sitzung die bedeutendſte Perſon, weil ihn ſeine Eigen⸗ ſchaft als zweiter Hauptkaſſirer der Bank in den Stand ſetzte, zu dem großen Raub, auf welchen die Familie dachte, die nöthigen Anweiſungen zu geben. Er nannte ſich William Marlew und ſchenkte nur dem ſeine Gunſt, der ihn Sir William nannte.
Nach ihm kamen mehre Beamte der Regierung und ein Richter.
Auf der andern Seite des Tiſches befand ſich die eigent⸗ lich kämpfende Partei des Rathes der Familie. Alle, welche


