Die Erde, von welcher er bei jedem Schlage rieſige Bruchſtücke losbrach, fiel in einen vor ihm ſtehenden Kaſten, und von Zeit zu Zeit leerte er dieſen Kaſten in eine von den Tonnen, von denen wir oben ſchon geſprochen haben. Einige Schritte hinter ihm auf einem Tiſche befand ſich eine Pendeluhr, eine Bufſole, ein Richtblei und mehrere Meß⸗ einſtrumente. Das war der Platz des Kapitain Paddy.
Bembo betrachtete mit ſtummem Staunen eine Zeit lang dieſe ungeheure Maſchine, von deren gewaltiger Kraft Alles, was ihn umgab, Zeugniß ablegte. Der Rieſe war halbnackt, das Licht der letzten Lampe fiel gerade auf ſeine ſchweißgebadeten Schultern, und man ſah die Muskeln an⸗ ſchwellen und wieder verſchwinden, und die athletiſchen Ver⸗ hältniſſe traten bei der Beleuchtung kräftig hervor, das ge⸗ wöhnliche menſchliche Maß ſo ſehr überſchreitend, daß Bembo zu träumen glaubte. Er erwartete mit einer Art furchtſamer Neugier, daß der Rieſe ſich umkehren würde, denn er bildete ſich ein, auf dieſem Geſichte, das von ſolch einem Körper getragen werde, müſſe ſich eine furchtbare Energie ausſprechen.
Für Paddy war das Staunen ſeines Gaſtes ein Gegen⸗ ſtand der Freude und des Stolzes. Saunders gehörte ihm und war, wie man geſtehen muß, ein ſo ſeltenes Thier, daß man bei Vorzeigung deſſelben ſich wohl wichtig vor⸗ kommen konnte.
— Nun, Mylord, ſagte er endlich mit der prahleriſchen
Beſcheidenheit eines Sportsman, der ſein beſtes Pferd der


