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in der Nähe des Zimmers umher, in welchem der Laird lag. Er hatte zwei oder dreimal Rio Santo geſehen, ohne ihn ſprechen zu können, und der Ausvruck unendlicher Mattigkeit und bitterer Entmuthigung, welche ſtatt der gewöhnlichen ſtolzen Ruhe auf ſeinem Geſichte lag, machte bei Angelo eine Unruhe rege, welche von Tage zu Tage größer wurde.
Ein einziger Mann, der Doktor Moore, hatte bisweilen Zutritt zu dem Kabinete; alſo von dieſer Seite her durfte Angelo die Spionage ſeiner beunruhigten Zuneigung nicht in Anwendung bringen. — Er verſuchte daher durch die Thür, welche nach dem innern Corridor von Iriſh⸗Houſe ging, zu ſehen und zu horchen, dieſelbe Thür, durch welche wir ihn eben haben eintreten ſehen. Lange Zeit hindurch hörte und ſah er nichts.
Eines Abends endlich drangen ſeltſame Töne an ſein Ohr. Eine rauhe Stimme begann den Refrain einer ſchot⸗ tiſchen Volksballade.
Darauf wieder tiefes Schweigen.
Dann wieder glaubte Bembo ein zweiſtimmiges Röcheln und Seufzen zu hören. — Seine Unruhe überſtieg alle Grenzen: er drückte auf die Klinke, die Thür öffnete ſich halb.
Bembo glaubte zu träumen. Er ſah Don Joſé im Handgemenge mit einer Art Geſpenſt, einem lebenden Kada⸗ ver, deſſen haarige, ſchwarze, fleiſchloſe Arme ſich bemühten, ihn zu erwürgen.
Die erſte Bewegung des jungen Italieners war, dem Marquis zu Hülfe zu kommen; aber dieſer ſetzte ſeinem
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