Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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furchten Augenbrauen, ihren im

Sein gleichfalls offener Mund ließ die krampfhaft zuſammen gebiſſenen Zähne ſehen, jedes ſeiner Glieder behielt leblos ermattet die Stellung bei, welche es in dem letzten Augen⸗ blicke des Kampfes gehabt und ſeine ſchönen ſchwarzen Haare miſchten ſich zerſtreut mit den Seidenflocken des Teppichs.

Die blutige Sonne des neblichen Morgens an der Themſe warf auf dieſe düſtre Scene ein ſeltſames Licht und röthete die haarige Nacktheit des Laird's, der auf dem Bette ausgeſtreckt war.

Blos das Bildniß ſchien zu leben und warf ſein glück⸗ liches Lächeln auf den Wahnſfinnigen und ſein Opfer.

So vergingen einige Minuten in Schweigen, aber nach einiger Zeit würde Jemand, der im Zimmer ein offnes Ohr gehabt hätte, ein unbeſtimmtes fortwährendes Geräuſch ge⸗ hört haben, das aus dem Getäfel zu kommen ſchien, welches ſich zur Rechten des Portraits befand. Es war ſo, als ob eine ungeſchickte Hand einen Schlüſſel in ein unbekanntes Schloß hineinſteckte. Aber die Tapete ließ an dieſer Stelle keine Spur von einer Thür ſehen. Das Geräuſch fuhr fort und bchielt denſelben Charakter, es war ein Schloß, in wel⸗ chem ein Schlüſſel ungeſchickt herumgedreht wurde.

Endlich ging wahrſcheinlich durch einen Zufall das Schloß auf; aber die Tapete blieb unbeweglich; erſt nach einer Minute ungefähr konnte man ſich ein Fachwerk lang⸗ ſam bewegen ſehen und hinter dieſem Fachwerk zeigte ſich das bleiche Geſicht des Doctor Moore.