wird. Er breitete ſeine fteiſchloſen Arme nach dem Bilde aus und lächelte ſchmeichelnd.
— Mary, meine gute Schweſter Mary, ſagte er, indem er rückwärts nach dem Bette zu ging, — ſchilt mich nicht, ich will mich wieder niederlegen . . . ich habe Durſt . . . ich wollte zu trinken ſuchen. . . . Warum iſt mein ſchwarzes Pferd nicht geſattelt, Mary ich wollte nach London reiſen, um meine Töchter zu beſuchen. . und auch . . aber das darf Mary nicht wiſſen, verbeſſerte er ſich, indem er ſeine Stimme leiſer machte, — und auch um Fergus OBreane zu tödten, den Mörder meines Bruders Mac⸗Nab
Während er ſo ſprach, ging er immer rückwärts auf das Vett zu. Sein Fuß ſtieß an Rio Santo's Schultern, der beweglos auf dem Teppich lag. Er ſtieß einen Schre⸗ ckensruf aus, blieb zitternd, an allen Gliedern bebend ſtehen. Darauf fuhr er mit der Hand über ſeine ſchweißtrie⸗ fende Stirn.
— Immer dieſe furchtbare Viſion, ſagte er, — immer, immer . Gott will es! B
Er fiel wie eine lebloſe Maſſe auf das Bett zurück. Ein tiefes Schweigen herrſchte im Zimmer. Angus ſchlief erſchöpft von dem Kampfe, von welchem ſein Geiſt kein Be⸗ wußtſein hatte, der aber eine Ermüdung bei ihm hervorge⸗ bracht, deren Folgen jetzt auf ſeinen Körper einwirkten. —
Rio Santo lag als Leiche ausgeſtreckt auf dem Boden und hatte keinen Anſchein des Lebens mehr; ſeine Augen waren
wieder halb geöffnet und zeigten unter den Haaren ſeiner ge⸗
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