Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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Die beiden ſchönſten Töchter in ganz Glengirwan.

Wenn Rio Santo dieſe Ballade bis zu Ende gehört hätte, würde er ohne Zweifel den Grund des heftigen Schmer⸗ zes erfahren haben, der unaufhörlich Angus Raſerei unter⸗ hielt. Er hätte den Sinn des ſo oft wiederholten Ausrufs: alle Beide! alle Beide! verſtanden.

Aber das Fieber ließ dem unglücklichen Vater niemals Zeit, die Ballade zu vollenden. Nach vier oder fünf Stro⸗ phen erreichte ſein Schmerz die Gewalt des Parorysmus; er ſah das ſchreckliche Bild der Entführung ſeiner beiden armen, in Bob's Kahne ſchlafenden Kinder, — und dann ſprang er auf, um ihnen zu Hülfe zu kommen.

Als er die vierte Strophe begonnen, ſchäumte bereits ſein Mund, und ſein ganzer Körper zitterte in Folge eines unbeſieglichen Schauers.

Rio Santo kannte dieſe furchtbaren Symptome nur zu ſehr. Seit ſechs Tagen hielt er Morgen und Abends, mit⸗ unter auch öfters am Tage, verzweifelte Kämpfe gegen den Laird aus, der in ſeiner Raſerei durch das Fenſter ſpringen wollte, hinter welchem, wie er glaubte, die Themſe war. Und Rio Santo, nicht minder durch das anhaltende Wachen wie durch die ſeltſamen Kämpfe erſchöpft, in welchen der Laird jene übermenſchliche Kraft des Fieberkranken entwickelte, welche oft nur durch mehrere robuſte Männer beſiegt werden kann, fühlte den Augenblick herannahen, wo ihn ſeine Kräfte ver⸗ laſſen würden.

So erwartete er reſignirt den letzten Kampf, und doch

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