Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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Nachdem Angus ſeine letzten Worte ausgeſprochen, wandte er ſich auf ſeinem Lager um, als ob er einſchlafen wolle. — Rio Santo athmete leicht auf. — Aber gleich darauf bemächtigte ſich ein krampfhaftes Zittern aller ſeiner Glieder, während ſeine Bläſſe noch farbloſer wurde.

Der Laird hatte ſich auf ſeinen Kiſſen wieder aufge⸗ richtet.

Rio Santo näherte ſich leiſe dem Bett, ſtreifte ſeine Aermel auf, zog den Gurt ſeines Morgenrockes feſter zu, als ob er ſich auf einen verzweifelten Kampf vorbereite.

Der Laird lachte unter dem ſtruppigen Haar ſeines wüſten Bartes, machte ſeine Hand hohl und that, als ob er ein Glas Whisky in kurzen Zügen tränke; darauf begann er mit luſtiger klangvoller Stimme zu fingen:

Der Laird von Killarwan, Der hat zwei Töchterlein, Wie nie ein junger Mann Sie ſah, ſo lieb und fein, Im ganzen Glengirwan.

Er hielt inne; er zuckte mit den Augenbrauen und fuhr langſamer fort:

Und einſt beim erſten Tageslicht,

Der Laird am Fenſter ſtand,

Wie regt ſein luſt'ger Sinn ſich nicht, Er ſieht, wie hinter'm Waldesrand Ein Hirſch durch das Gezweige bricht.

Während dieſes zweiten Verſes war ſeine Stimme dumpfer

geworden, ſeine Augen rollten wild umher; — Rio Santo

zitterte.