Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Die Tochter des Gehenkten / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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der Wirth für dieſen unzeitigen Schlaf mit großer Beſtimmt⸗ heit beſtraft worden ſein, denn Miſtreß Gruff war eine ſtrenge Frau; aber in dieſem Augenblicke, der ganz der Freude geweiht war, zeigte ſie ſich milde und begnügte ſich blos, ihn tüchtig zu rütteln. 3.

— Was g es, meine gute w es? fragte der conſtitutionelle Gemahl.

— Es gibt weiter nichts, Maſter Gruff, mnützer dum⸗ mer Klotz! — es gibt weiter nichts, Du unverſchmter Faullenzer, als daß die Töchter des Laird von M aſter Bob Lanterns Waſſer getrunken haben.

— Sie haben getrunken, meine gute Freundin? .

— Sie haben getrunken und es müßte mit dem Teufel zugehen, wenn ſie jetzt nicht geduldig die Ankunft des Luird erwarteten, — der in dieſer Stunde wahrſcheinlich ganz fröhlich in den Haiden von Teviot⸗Dale auf das Birkhuhn Jagd macht.

Es iſt ſchon ſehr ſpät zur Jagd auf Birkhühner.

— Spät oder früh, was geht's mich an, rief die Wirthin ärgerlich, — ſo viel iſt gewiß, der Laird iſt zwei⸗ hundert Meilen vom Wirthshauſe des König Georg entfernt und Während Miſtreß Gruff noch ſprach, öffnete ſich die Straßenthür plötzlich, und ein Mann, der ſorgſam in einen ſchottiſchen Plaid gehüllt war, trat in das Gaſtzimmer des Wirthshauſes.

Beim Eintreten watf er die carrirten Zipfel ſeines Plaids zurück. 2 ₰