verſchweigen, und Alonzo's Anſtellung nach Kräf⸗ ten zu betreiben.
Es konnte dieſem nicht unbekaunt bleiben, was die ganze Stadt wußte; doch da Pedro ſeiner Braut mit keinem Worte erwähnte, ſo hielt er es für rathſam, die Gründe ſeines Schweigens ehrend, ſeinem Beyſpiel zu folgen.
Ohne viele Mühe erhielt Pedro von der Gnade des Vice⸗ Königs eine anſtändige Stelle für ſeinen Schützling. — Kaum hatte Tlonzo ſeinen Poſten angetreten, als er eine Reiſe in Ge⸗ ſchäften nach Callao unternehmen mußte, wel⸗ che ihn auf mehrere Wochen von Lima entfernt hielt. — Mit inniglichem Vergnügen vernahm Pedro dieſe Rachricht, denn da Alonzo's Rück⸗ kehr erſt in jene Zeit fiel, wo Maria durch ein heiliges unauflösliches Band die Seinige gewor— den, ſo ſah er ſich durch dieſe Reiſe mit einem Mahle aller Beſorgniſſe enthoben. „Eure Entfer⸗ nung,“ ſprach er jedoch zu dem Abſchiednehmen⸗ den: „thut mir leid, weil ich hoffte, durch Eure Gegenwart mein nahes Hochzeitfeſt verherrlicht zu ſehen; doch die Rothwendigkeit gebiethet! So rei⸗ ſet denn in Gottes Nahmen, und kehret bald und wohl in die Arme Eures Freundes zurück.“
Alonzo ſuchte ſeine Geſchäfte ſo ſchnell al möglich zu beendigen, denn ihn zog ein gewalti⸗


