Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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den Stich nicht nur ab, ſondern ſtieß des Meuchelmoͤrders Dolch in deßen eigenes Herz. De Ruyter kam mit einer unbedentenden Wunde davon; es ward ihm nicht ſchwer, die feige und verraͤtheriſche Quelle zu er⸗ rathen, aus welcher dieſer Angriff hergeleitet worden; mit verdoppeltem Eifer erfuͤllte er ſeine Sendung und kehrte zuruͤck nach Paris. Damals erfuhr ich nur, daß er bald darauf ſich in Toulon auf einer Franzoͤſiſchen Kor⸗ vette einſchiffte, nach Corſika und Sardinien und von da nach der Kuͤſte der Barbarei im Golph von Cabes ſegelte. Auf der Fahrt nach Tunis begegnete ihnen eine Engliſche Fregatte. Der Offizier der Korvette, der zwar unter de Ruyter's Berathung, aber nicht unter deßen Befehl geſtellt worden, war eben ſo brav, als unbeugſam eigenſinnig. Bis zum lezten Angenblicke und bis es zu ſpät war, um ſei⸗ nen Irthum gut zu machen, hatte er behaup⸗ tet, das Engliſche Schiff, welches de Ruyter ſogleich als Fregatte angab, ſey nur eine Korvette; außer dieſem ſtarrſinnigen Behar⸗ ren bei ſeiner Meinung hatte er de Ruyter zudem entruͤſtet durch großprahleriſche Bezie⸗ hungen auf ſein Vaterland, ſeine Pflicht, ſei⸗ nen Ruf und auf die fleckenloſe Ehre der gro⸗ ßen und unuͤberwindlichen Nation.