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nicht, daß ich bis an die Knie im Waßer ging, um zum Boote zu gelangen, ich war ſo erſchoͤpft als nach der groͤßten koͤrperlichen Anßrengung und doch war meine Haltung ſo feierlich, wie die eines Hauptleidtragenden beim Lei⸗ chenbegaͤngniße. Auch de Ruyter war geruͤhrt, — ſein gebrauntes Geſicht ward bleifarben; wie⸗ wohl ich glaube, daß er mit Ruhe und ganz vernehmlich ſprach, konnte ich mich ſpaͤter doch auf nichts beſinnen, was er geſprochen hatte, ausgenommen auf die Worte: »Lebewohl mein Herzensjunge!« Dann ſezte er mit freu⸗ digerem Tone die troͤſtlichen Worte hinzu: »Nach ſechs Monden ſehen wir uns wieder!« Seine Hand winkte mir ein leztes Fahre⸗ wohl zu! Mein Herz, von dem ich geglaubt hatte, es könne durch nichts mehr geruͤhrt werden, war voll zum Zerſpringen und meine Auglieder, die ſeit Zela's Tode trocken und verſengt geweſen, wurden feucht. Unſer Herz iſt das Organ wahrer Weisheit, be⸗ gabt mit prophetiſchem Geiſte blickt es in die gukunft: wiewohl de Ruyter's Worte: »wir ſehen uns wieder,« der Urtheilskraft eine ſo vernuͤnftige Vorherſagung erſchien, daß nichts dagegen einzuwenden war, verweigerte mein Herz, das nie Zweifel gegen ſeine Ausſpruͤche erhoben hatte, jezt die Aufzeichnung ſeiner
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