Inſelmanner die ihrigen ſtets offen zu halten. Dies war allgemeinkundig während dem lez⸗ ten Kriecge; man vermuthete, daß beide Re⸗ gierungen ſich ihrer bedienten, um durch ſie Nachrichten uͤber die gegenſeitigen Bewegun⸗ gen einzuziehen. Der Bootsmann, mit dem
ich übereinkunft traf mich hinüber zu fah⸗
ren, war ausgemacht ſowohl von den Fran⸗ zoͤſiſchen, als Engliſchen Agenten gebraucht worden; dieſe hatten ihm bei ſolchen Gele⸗ genheiten jedesmal einen verſiegelten Paß ge⸗ geben, mit der Weiſung, denſelben vorzuzei⸗ gen, wenn er von irgend einer der Behörden
der abſendenden Partei angehalten wurde und
den er jedesmal zuruͤckliefern mußtey bevor er ſeine Bezahlung erhielt.
Es iſt mir durchaus unmoglich zu beſchrei⸗ ben, was ich empfand, als der Augenblick nahete, der mich von dem Manne trennen ſollte, den ich tauſendmal mehr geliebt hatte, als ein Mann je einen Andern lieben konnte. Die Sonne ging unter und der Abend mußte kalt ſeyn, denn meine Glieder bebten und ich konnte mich kaum aufrecht halten. Ich war genothigt, mich am eiſernen Geländer der ſteinernen Treppe feſtzuhalten, die vom Quay hinab zu dem Boot fuͤhrte, das ich beſteigen ſollte. Nachdem ich unten war, fühlte ich gar


