Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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layen⸗Oberhaupte. Sobald dieſer den muth⸗ willigen Mord vernahm, den der Tiruhu am verſtoßenen und verachteten Ausſaͤzigen be⸗ gangen hatte, ergriff er einen Mahout⸗Stecken und zuͤchtigte ihn damit. Der wilde Tiruhn zog einen vergifteten Pfeil aus ſeinem Guͤrtel und verſuchte, ſeinen Zuchtmeiſter damit zu erſtechen, der wuͤthend wurde, als er dies er⸗ blickte. Er ſchlug ihm den Pfeil aus der Hand, zog ſeine Krieſe, trieb den Menſchen ruͤckwärts gegen einen Baum, hielt ihn daran in auf⸗ rechter Stellung mit der linken Hand feſt, und ſtach unaufhoͤrlich die Waffe mit ſeiner Rechten in deßen Koͤrper, ſelber noch lange, nachdem er ſein Leben ausgehaucht hatte. Seine Wuth laͤßt ſich gar nicht beſchreiben; mit dem Blute des Tiruhn beſprizt, das anf ſeinem ſchwarzen Haare, in ſeinem grimmigen Geſichte funkelte, glich er einem raͤchenden Dämon.

Ich ſagte zu de Ruyter, der herangekommen war: »Ich muß meinen Karabiner aufziehen, der Menſch iſt wahnſinnig in ſeiner und mag ein »Toll⸗morden⸗ rennen.«

Als er des Stechens muͤde war, warf er den zerfezten Koͤrper des Tiruhn neben den Ausſaͤzigen hin, blickte dann empor in die

WAber zuruͤck zu meinem Freunde, dem Ma⸗

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