Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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Rhnlichkeit mit dem eines menſchlichen We⸗ ſens zeigte, aber auch die Zuͤge dieſes lezten waren von der ſchrecklichen Krankheit verzerrt und verriethen, daß er im erſten Aufkeimen des Mannesalters von dieſer ergriffen und vergiftet war.

Der Tiruhu⸗Mahvut gehoͤrte zu einem Stamme, dem das Blutvergießen ein Ent⸗ zuͤcken iſt. Die Tiruhn weihen ihren Goͤttern und ihren Geliebten blutige Opfer; keiner von ihnen darf heirathen, bevor er ſeiner Braut nicht das Geſchenk eines bluttriefenden Menſchenkopfes brachte, gleichviel, ob den eines Freundes vder eines Feindes, ob er ihn in der Schlacht erkaͤmpfte, oder vom Rumpfe eines ſchlafenden Gaſtes trennte; aber ein Kopf muß ſein erſtes Geſchenk ſeyn. Einem feurigen Liebhaber, der ſeiner erroͤthenden Schoͤnen gleichſam einen Blumenſtrauß von Koͤpfen uͤberreicht, iſt nicht zu widerſtehen. Ich vermuthe, daß dieſe Vorliebe ein ganz natuͤrliches Gefuͤhl unter Edelfrauen iſt, denn es findet ſich allgemein, von den Roͤmiſchen Damen an, die mit Entzuͤcken Wunden und Todespein ſterbender Gladiatoren betrachte⸗ ten, zu unſern modernen Schoͤnen, die durch ein Duell ſtets zu gewinnen ,