Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Einzelbild herunterladen

Verwundert blickte ich umher, uͤber den guten Geſchmack erſtaunt, der den Einſtedler bei der Wahl ſeines Wohnplazes geleitet hatte. Zu einer Seite erhob ſich eine Felſenbank, mit Tamarinden und wilden Muskatnuͤßen bewachſen, welche die Luft mit Wohlgeruchen anfuͤllten. Im untern Theile der Felsbank befand ſich eine Höhle, die zum Theil von drei ſchlanken, gradſtämmigen Betelbaͤumen verſteckt war; lieblich erglänzte deren ſchim⸗ mernde, ſilberweiße Borke, ſie glichen den Gracien dieſes Waldes. Im Hintergrunde der Siedelei dehnte ſich eine weite, wilde Jun⸗ geln⸗Strecke aus, in der ich Tamarinden, Muskatnuͤße, Cactus, Akazien, Banyan, Tuhn und das gedunkelte Laub des Bambus gewahrte.

Nachdem der Alte ſein Buͤndel junger Pi⸗ nienbaͤume neben ſeiner Huͤtte niedergelegt hatte, buͤckte er ſich und kroch auf Haͤnden und Knien durch die niedere Thuͤr hinein; denn das von Palmetta⸗Blaͤttern gefertigte Dach reichte hinab bis auf etwa zwei Fuß vom Boden. Wahrend ich aufmerkſam den Plaz betrachtete, und mir Zeichen zum Wie⸗ dererkennen machte, weil ich entſchloßen war, ihn wieder aufzuſuchen, und hinter dichtem