— 1 —
ſchlug ſich damit Muſcheln und Schnecken ab, die er ſchnell und gierig verſchlang. Sodann nahm er ein großes Blatt, legte einen Hau⸗
fen Auſtern und Muſcheln darauf, und wik⸗
kelte dieſe darin feſt. Darauf ſchaute er in
das Meer hinaus, heftete ſeine Blicke eine
Zeitlang auf das herankommende Canve, wuſch ſeine Haͤnde und kehrte um etwas eili⸗
ger zu dem Orte zuruͤck, aus dem er hervor⸗
getreten war. Hier verſchwand er im Gebuͤſch.
»Ich will ihm nach!le rief ich und ſprang auf.
Zela bat mich, davon abzuſtehen: »Denn,« ſagte ſie, ver iſt ein Jungeln⸗Admie, gefaͤhr⸗ licher, liſtiger und granſamer, als irgend ein Raubthier.«
»Er iſt allein,« antwortete ich, »und gewiß kann ich mich mit ihm meßen; zudem werde ich einen Pfad finden, der uns nuͤzlich ſeyn mag.«
Mit dieſen Worten folgte ich ihm und be⸗ merkte, als ich unter dem dichten Kantack⸗
Gebuͤſche hinkroch, einen ſchmalen, gewunde⸗
nen, ziemlich betretenen Fußpfad. Ich hoͤrte den greiſen Wilden vor mir, und ſelber be⸗ ſchirmt und ungeſehen, gewahrte ich ihn von Zeit zu Zeit fur Augenblicke. Mehre Zweige, unter denen er nicht fort konnte, ohne zu


