Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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beladener Eſel kamen zur Stadt, und als ſie ſich mehr genaͤhert, hielten ſie an und traͤnkten ihre Thiere am Brunnenz eine Colonne Soldaten, in rothen Muͤtzen, weißen Uniformen und glaͤnzenden Bajonnetten, exercir⸗ ten mit ſchleppendem Tritte. Am Kai boten ſich andere Bilder dar: das Faͤhrboot und das Stromboot mit ro⸗ then Segeln, die ſich unter der Wucht beugten und bei nahe den Strom kuͤßten; hier ein Getreidemarkt, und auf der andern Seite die Haͤuſer; und dieſes ſchoͤne Weib mit den ſilbernen Armbaͤndern und dem goldfar⸗ bigen Geſichte, welches (da die Maske gluͤcklicher Weiſe abgebunden war) auf uns Europaͤer, wie der große, gelbe Herbſtmond, feierlich heruberglaͤnzte.

Trauben von purpurroth ſchimmernden Datteln hingen von den Zweigen herab; graue Kraniche und Reiher flogen uͤber die kuͤhlen, glaͤnzenden Lachen, welche die Ueberſchwemmung zuruͤckgelaſſen; hier hatte ſich das Waſſer durch die rohen Wehre und Daͤmme Bahn gemacht, und uͤberfluthete rieſelnd ein Grundſtuck, waͤh⸗ rend das Nachbarfeld ſchon uͤber und uͤber vom glaͤn⸗ zendſten, friſchen Gruͤn ſproßte. Einzelne Dromedare, die Reiter traͤge auf ihren Hoͤckern hingeſtreckt, ſchritten durch die Ebene; niedrige Segelboote lagen in den Ka⸗ näͤlen; jetzt kamen wir an eine alte Marmorbruͤcke; jetzt paſſirten wir, Mann hinter Mann, einen Grad ſchluͤpfrigen Erdreichs; jetzt ritten wir widerſtrebent durch eine kleine Lehmlache. Endlich, eine halbe Meile