Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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Shelley's zwei Sonette gewaͤhren die beſte Anſchauung von den Pyramiden; — eine beſſere, als die Wirklich⸗ keit darbietet. Denn da kann man ſich hinlegen mit dem Buche, und die Phantaſie kann nach den erhabe⸗ nen Worten ſich ruhig ein Gemälde hervorzaubern, welches durch keine Qualereien und Verdrießlichkeiten beeinträchtigt wird, wie der Anblick an Ort und Stelle durch die Schwaͤrme heulender Bettler, die ſich um uns draͤngen, uns unaufhoͤrlich in die Ohren ſchreien, ſich an unſere Kleider haͤngen und um Geld kreiſchen. — Der Ritt zu den Pyramiben iſt einer der angenehm⸗ ſten, den man ſich nur denken kann. Gegen Ende des Jahres ſcheint die Sonne, obſchon bei faſt wolkenloſem Himmel, doch nicht ſo heiß, daß es nicht zu ertragen wäre; und die ganze Gegend, durch die nur wieder zu⸗ ruͤckgekehrten Ueberſchwemmungen erftiſcht, prangt in lieblichem, erquickendem Gruͤn. Wir machten uns, eine Geſellſchaft von etwa einem halben Dutzend Perſonen, aus dem Hotel auf den Weg. Auch eine Dame, die ſich der Partie angeſchloſſen (die gätige Soda-Waſſer⸗ Spenderin, der fuͤr die freundliche Bewirthung hiermit der ſchoͤnſte Dank geſagt ſein ſoll), war, wie die uͤbrige Geſellſchaft, entſchloſſen, den Gipfel des Cheops zu er⸗ ſteigen. Wer klug und weiſe war, nahm ſich ein paar Eſel mit auf den Weg. Meine Thiere fielen während der Tour wenigſtens fuͤnfmal mit mir und ließen mich das Experiment in der Wuſte wiederholen; allein es ge⸗

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