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giebt der Figur Anmuth und Beweglichkeit, und die Tracht der Frauen laͤßt beides in vollem Reize her⸗ vortreten. Ich habe einen vollſtaͤndigen Anzug mit nach Hauſe gebracht, und er ſtehet einer Lady fuͤr den nächſten Maskenball zu Dienſten. Es iſt ein Gewand von grobem, blauen Calicot, vorn offen und mit einem hornernen Knopfe zum Zumachen verſehen; dazu drei Ellen blauer Stoff zu einem Schleier, ein Krug, der uͤber dem obern Theile des Schleiers auf dem Kopfe balancirt wird, und ein kleiner Streifen von ſchwarzer Seide, der uͤber die Naſe herabfallt, und den ſchoͤnen Augen volle Freiheit gewaͤhrt, zu rollen und umherzu⸗ ſchwaͤrmen. Allein ein ſolches Koſtuͤm, dem weder eine Schnuͤrbruſt, noch ein anderer Putzartikel zu Huͤlfe kommt, kann nur von einer ſehr guten Figur getragen werden. Ich glaube nicht, daß man es zur naͤchſten „Season“ auf vielen Baͤllen ſehen wird.
Die Maͤnner, ein großer, ſchöner und ſtattlicher Menſchenſchlag, werden wie Hunde behandelt. Ich werde es nie vergeſſen, wie mein Dolmetſcher oder laquais-de place, waͤhrend wir durch die gedraͤngt vollen Bazars ritten, und dieſer mir um etwas voraus die Bahn zu brechen hatte, ſeine Peitſche hervornahm und auf die Schultern eines Mannes, der nicht aus⸗ weichen konnte oder wollte, Schlaͤge herunter regnen ließ. Der Mann drehte ſich um — ein altes, ehr⸗ wuͤrdiges, ſchoͤnes Geſicht, mit ſchuchternen, traurigen


