Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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zier, der ganz von ihr bezaubert war, und ſie ſpannen ihren Liebeshandel ebenſo ab, wie man es auf den

Boulevards ſieht. Ein Araber ließ ſeine Waarenballen,

und das Kameeb, welches abgeladen werden ſollte, im Stich, und betrachtete ſich meine Skizze. Auch zwei dicke, turkiſche Soldaten mit breiten Geſichtern, in rothen Muͤtzen und weißem Negligé guckten uͤber das Papier. Ein feines, junges Maͤdchen vom Libanon, mit tief⸗ gelbem Antlitz, lockigem, braunſchwarzem Haar, blau⸗ punktirtem Kinne und ſtatt aller Kleidung einem zer⸗ ſchlitztem Hemde von blauem Zeug, ſtand, ihren Waſ⸗ ſerkrug haltend, wie eine kleine Statue daneben und ſchaute mit ihren verwunderten, braunen Augen zu. Wie prachtvoll blau war das Waſſer, wie glaͤnzten daruͤber die hellen Flaggen und Gebaͤude am Ufer und die Um⸗ riſſe des leiſe bewegten Takelwerks im Golfe! Die weißen Spitzchen der blauen Wellen huͤpften und zitter⸗ ten wie Queckſilber; die Schatten waren ſo breit und kuͤhl, als die Lichter glaͤnzend und ruhig; die vom Com⸗ modore beſchoſſenen, alten Thuͤrme ſchauten jetzt ver⸗ gnuͤglich durch die koͤſtliche Atmoſphaͤre, und die Gebirge dahinter prangten in amethyſtfarbigem Dufte. Der franzoͤſiſche Offizier und die Dame plauderten ganz liebegluͤcklich uͤber das ſchoͤnſte, neueſte Haͤubchen oder uͤber die Schlacht von Jösly oder den ewigen Juden, und wie niedlich ſtanden Robe und Schleifen der lie⸗ benswuͤrdigen, kleinen Figur. Einen ganzen Monat