Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
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raum genug ließ und daher zerriß. Der Ma⸗ troſe ward voͤllig beſinnungslos auf das Ver⸗ deck gezogen; ſein Schenkel war in entſezlicher Weiſe zernagt, vom Obertheile der Wade an war das Fleiſch heruntergezogen, wie ein Strumpf, und man ſah nur den nackten Kno⸗ chen. Wir hatten eine Art von Wundarzt am Bord, den van Scolpveldt auf Jsle de France ausgefunden hatte, dieſer aber zeigte ſich als ein muͤßiger, dem Trunke ergebener Menſch, wiewohl er keinesweges ungeſchickt war. Der Matroſe ſtarb wenige Tage ſpaͤter; ich ver⸗ muthe, daß ſeine Wunden keine Heilkunſt mehr zuließen.

Am Bord eines Schiffes verurſacht unvor⸗ hergeſehener Tod tiefen und ſchauerlichen Ein⸗ druck. Matroſen ſind eben ſo unwißend, und haben eben ſo wenig Beruͤhrungen mit der aufgeklärten Welt, als die in ihren Wuͤſten eingeſchloßenen Araber. Die Einen betrachten das große Waßerreich, die Andern ihre ſan⸗ dige Wuͤſte, und Beide Wind und Sterne als Zauberbuͤcher, die nicht zu enträthſeln ſind; und wer vermoͤgte auch dieſe geheim⸗ nißvollen, ihm unbekannten Kräften anzu⸗ ſchauen, ihre täglichen wunderbaren Wechſel und Wirkungen anzuſtannen, ohne aberglaͤu⸗