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noch waren unſere Hände ſo feſt in der ſei⸗ nigen zuſammengepreßt, daß ich ſie nicht zu loͤſen vermogte; auch ſchien er uns fortwaͤh⸗ rend mit dem naͤmlichen ſehnſuͤchtigen Ban⸗ gen anzublicken.
Unbeweglich, wie eine Marmorgeſtalt, lag ſeine Tochter uͤber ihm. Sie weinte nicht, ſchien nicht einmal zu athmen. Dies rief mich zum Bewußtſeyn zuruͤck. Ich glaubte, auch ſie waͤre todt; mit Gewalt entzog ich mich ſeiner toͤdtlichen Umklammerung, befreite mich, ſtand auf und trat zu dem Maͤdchen. Sie ſchien wie aus einem Traum zu erwachen, als ich ſanft verſuchte, ſie aufzuheben, ſchlug ihre Arme um ihres Vaters Nacken, und klam⸗ merte ſich mit krampfender Kraft an ihm feſt. Ich ſchickte die gaffenden Leute aus dem Zelte fort, auch ſie waren nicht ungeruͤhrt, denn ſie machten ihren Gefuͤhlen durch Rachgeloͤb⸗ niße Luft; darauf ſtellte ich zwei Araber, denen ich vertrauen konnte, an den Eingang, mit dem Befehle, Niemanden durchzulaßen und ging hinaus, um in freier Luft die Schwäche zu uͤberwinden, die mich krankhaft uͤberfiel.
Ich warf meinen Karabiner am Riemen uͤber die Schulter, und ſuchte nunmehr aus


