Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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das an einem groͤßeren Zelte befeſtigt war, traf mein Auge als erſten Gegenſtand einen nackten, ſtarkknochigen Araber, feſtgebunden an einen kurzen in die Erde getriebenen Pfahl. Er war mit Stichwunden bedeckt und waͤlzte ſich in ſeinem Blute; aber wiewohl gebun⸗ den, huͤlflos und dem Tode nahe, leuchtete ſein unbezwungener Geiſt immer noch hervor, wie der eines Oberhanptes. Eine alte, abge⸗ lebte Satansmutter lag uͤber ſeinem ausge⸗ ſtreckten Koͤrper hingefallen, weil ihr Fuß im Blute ausgeglitten war, und zerhackte dieſen in unmaͤchtiger Wuth mit einem Kokos⸗Nuß⸗ meßer, das ſie in der Hand hielt. Ihr Schlacht⸗ vpfer hatte ſeine Zaͤhne in ihre linke Hand gebißen, und hielt ſie feſt; zu ſeinen Fuͤßen in einem Winkel zuſammengekauert lag ein junges, faſt ganz nacktes Mädchen, und ſchrie in Todesangſt: »Ach! Vater! Vater! laß mich aufl« ſie ſtreckte dabei ihre gebundenen Haͤnde aus, ſuchte in die Hoͤhe zu kommen, ward aber von des Mannes ſtarken Glied⸗ maßen hinabgedruckt, der ſie auf dieſe Weiſe vor dem teufliſchen alten Weibe ſchirmte. Ich ergriff den Leibbund, den die alte Hekate ſich umgewunden, hob daran ihr verwittertes Gerippe in die Höhe, und ſchlenderte ſie mit