Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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waͤltigen, waͤre de Ruyter mir nicht zu Huͤlfe gekommen. Es verurſacht mir ungemeinen Schmerz und wirkliche Schaam, an die ſcheuß⸗ liche Grauſamkeit zu denken, mit der ich dieſe unſinnigen Barbaren toͤdtete, und mehr noch mich der rohen, unmenſchlichen Luſt zu erin⸗ nern, die ich dabei empfand. Sie wuͤrden vollſtaͤndig ausgerottet worden ſeyn, waͤre es ihnen nicht gelungen, durch ihre zerbroͤk⸗ kelten Waͤlle verſchiedene Ausgaͤnge zu oͤffnen.

Nur im Schenkel hatte ich eine Wunde von einem Weibe empfangen, das verſuchte, mir die Sehnen durchzuſchneiden, waͤhrend

ich im raſchen Vordringen auf ihren am Bo⸗

den liegenden Koͤrper trat; das erſte Zeichen vom Zuruͤckkehren meiner Vernunft gab ich dadurch, daß ich ſie, ſobald ich ihr Geſchlecht entdeckte, nach unſerer Hauptwache abſchickte, anſtatt ſie mit meinem ſchon aufgehobenen Fuße zu zertreten; ſie war unſere allererſte Gefangene.

Da kam de Ruyter heran und ſagte: »Wir haben Blut genug gehabt. Rufen Sie unſere Leute zuſammen und laßen die armen Teufel laufen. Nehmen Sie ſo viele Gefangene, als Sie koͤnnen, aber toͤdten Sie keine mehr; und fuͤhren Sie Ihre Mannſchaft zu den Huͤt⸗

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