— 368 — daß wir in unſerm Verfahren mit den Einge⸗ borenen dieſer Inſeln oft zu uͤbereilt, zu an⸗ maßend und ungerecht ſind. Laßen Sie uns deshalb zuerſt ermitteln, wer der Angreifer war, alsdann moͤgen wir gelegene Zeit zur Zuͤchtigung finden.«⸗
Der Kapitain erwiederte, er habe mehre Schiffe angehalten, die ſämmtlich in der lez⸗ ten Zeit von langen Kriegs⸗Canoen aus St. Sebaſtlan gepluͤndert worden waͤren.
»Ich bezweifle kaum,« ſagte de Ruyter, „daß es die Maratten ſind. Aber Sie wißen auch, daß dieſe nur ſelten in See gehen, au⸗ ßer zur Zeit des Suͤdweſt⸗Monſoon; und was vermoͤgten wir gegen ihre Anzahl auszurich⸗ ten 24
Darauf gab der Kapitain zur Antwort: »Nach allem, was ich vernommen habe, ſind ſie jezt ausgelaufen; wohin aber, konnte ich nicht erfahren. Wir muͤßen zuerſt fuͤr Ihre Depeſchen ſorgen, und ich glanbe, uns wird bald eine gute Gelegenheit aufſtoßen, um dieſe abzuſenden; denn ich erwarte taͤglich, einigen unſerer Schiffe zu begegnen, die le⸗ bendiges Vieh überfuͤhren.«
Von der Zeit ſezten wir unſere Fahrt in Gemeinſchaft fort. Weil das Wetter ungemein


