nur gethan, was ihnen widerfahren war, nach⸗ dem ſie eine Franzoͤſiſche Niederlaßung in der Bay von Antogil gepluͤndert und geſchleift hatten, ſezten ſich wiederum an der Kuͤſte von Madagascar, nahe bei dem Kap St. Sebaſtian feſt, wo ſie durch ihre große An⸗ zahl furchtbar wurden. Von den Eingebornen
wurden ſie unterſtuͤzt, weil dieſe ſie minder
druͤckend, als die Europäer fanden, welche lezte ihre Kuͤſten auspluͤnderten, und ſie ſelber ſchlugen, ſo oft ſie nur einen Salad oder ein friſches Ey gebrauchten. Hier wurden die wehrhaften und verzweifelt kaͤmpfenden Marat⸗ ten, nachdem ſie mehre Verſuche, ſie zu ver⸗ nichten, abgetrieben hatten, voͤllig aben⸗ theuerlich, und dehnten ihre Verwuͤſtungen auf weite Kreiſe aus. Durch ihre Raubzuͤge auf den Indiſchen Gewaͤßern hatten ſie be⸗ reits Comory, Mayotta, Mohilla und an⸗ dere Inſeln in der Nachbarſchaft dadurch ent⸗ voͤlkert, daß ſie die Einwohner aufgriffen und
an Europäiſche Sklavenhaͤndler verkauften,
obgleich ſie fruͤher, ehe ſie aus Roßi⸗Ibrahim vertrieben wurden, nie zum Sklavenhandel bewogen werden konnten. Dieſen verabſcheu⸗ ten ſie zu jener Zeit ſo ſehr, daß ſie unaus⸗ bleiblich die Mannſchaft jeglichen Schiffes


