— 350 —
Nuzen, und ſie entfernten ſich, das heißt die⸗ jenigen, die das konnten, mit ſolcher Eilfer⸗ tigkeit, daß ſie die von ihnen aufgefuͤhrten Gebaͤude und einige fuͤr den Augenblick auf⸗ geworfenen Schanzen den Maratten und an⸗ dern Raͤuberbanden zur Wohnung uͤberließen.
Dieſe Maratten, ein altes Seeraͤubervolk, wohnten vordem auf der oͤſtlichen Seite von Madagascar, wo ſie ein Schrecken der erſten Anbauer der benachbarten Inſeln wurden; ganz beſonders nach ihrer Vereinigung mit den Seeraͤubern von Roßi Ibrahim, ſpäter St. Marie genannt. Sie hoben die Zufuhren von Vieh und Lebensmitteln auf, die Mada⸗ gasear jenen lieferte; landeten ſogar, ſteckten die Haͤuſer in Brand und mordeten die Be⸗ wohner von Mauritius und der Inſel Bour⸗ bon. Die Hollaͤnder, welche Mauritius damals beſaßen, warem in ſolchen Mangel an Lebens⸗ mitteln gerathen, und wurden von dieſen Hornißen dermaßen gequaͤlt, daß ſie ſich wirk⸗ lich genoͤthigt ſahen, die Inſel aufzugeben. Den Portugieſen nachahmend, hatten auch ſie ihre Entſchuldigung bereit, und gaben Heu⸗ ſchrecken und Ratten als die Urſache ihres Fortziehens an; aber es giebt, wie der alte Shylock ſagt, »Landratten und Waßerrattenz⸗


