Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
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mit ſolchen, die er fur duͤrftig hielt, waren mit den weiſen Spruͤchen kluger und ſparſa⸗ mer Menſchen durchwebt; das Mißtrauen und der Abſcheu, den er bei der leiſeſten Andeu⸗ tung auf Anleihen ohne Sicherheit oder Zin⸗

ſen laut ausſprach, hatte die Wirkung, daß

auch die Unverſchaͤmteſten und Verwegenſten nicht wagten, ihn anzuſprechen, und lieber im Nothſtande blieben, oder bettelten, raub⸗ ten, oder verhungerten, als daß ſie ihn zur Abhuͤlfe zu bewegen ſuchten. Er war in die⸗ ſer Beziehung nicht immer ſo hartherzig ge⸗ weſen, ſondern erſt, als er vich geworden war. 3

Wir ſezten uns niemals ohne eine Beleh⸗ rung uͤber Sparſamkeit zu Tiſche. Es war eine ganz natuͤrliche Folge, daß ich, der von allen Seiten eingehemmt wurde, bis mich der Geiſt des Widerſpruches völlig beherrſch⸗ te, nun unverbeßerlich, freiſinnig und groß⸗

muͤthig ward. Es reizte mich, durch Schlau⸗

heit ſeinen Geiz gegen mich und Andere zu hintergehen. Ich ward bei manchen Miße⸗ thaten ertappt, denn ich hatte wenig Ehr⸗ furcht vor perſoͤnlichem Eigenthume, ein La⸗ ſter, das in der Regel denen eigen iſt, die

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