als das gewoͤhnlich bei den Wahnbildern ſolcher Traͤumer der Fall zu ſeyn pflegt. In ſeiner Bruſt beherbergte er kein unwirkliches Scheinbild von feenhaftem Zauvergluͤckz; Sil⸗ berbarren, Gold, Ländereien, Haͤuſer und Landguͤter bildeten ſeine Traͤume. Er ward ein außerordentlicher Rechner, mit Huͤlfe ei⸗ nes Rechenknechtes, den er ſtets in der Taſche trug; mit der ſorglichſten Genauigkeit ſchrieb er den Sterling⸗Werth aller ſeiner Ver⸗ wandten nieder, ſo wie den der Verwandten ſeiner Frau, ihrer geſezlichen Erben, ihrer naͤchſten Sippſchaft, deren Alter und Ge⸗ ſundheitszuſtand. Die Verſicherungs⸗Tabelle ward zu Huͤlfe genommen, um den Werth ihres Lebens zu berechnen; dieſem fuͤgte er die moͤglichen Zufälle bei, die aus Erb⸗oder andern Krankheiten entſtehen konnten, wobei er jedoch immer ſeine eigene Gichtanfaͤlle ver⸗ gaß. Dann beſchloß er, dieſen Berechnungen gemaͤß, ſein Benehmen zu regeln, mit ſeinen reichen Verwandten den freundlichſten Um⸗ gang zu halten, dagegen die Armen moͤglichſt zu entfernen. Weil er keine Veranlaßung zum Borgen hatte, graͤnzte ſein Widerwille gegen Darlehen an Antipathie. Alle ſeine Geſpräche
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